Viele Frauen kennen das Problem nur allzu gut. Sie duschen, waschen ihre Haare, föhnen sie und wollen sie dann stylen. Alles wie immer. Was jedoch nicht wie immer ist, sind diese unzähmbaren Haarknäuel, die sich selbst mit dem größten Aufwand nicht unter Kontrolle bringen lassen. Kämmen, Bürsten, Unmengen Gel, Haarschaum und selbst erneutes Waschen mag dem Haar-Alptraum nichts entgegen zu bringen. In so einem Fall hilft meist nur noch der Hut, um das Schlimmste zu verbergen. Am nächsten Morgen ist alles wieder beim alten und der Bad Hair Day scheint wie ein böser Traum.
Ursachen
Haare sind sehr empfindlich und reagieren aufgrund ihrer schuppigen Oberfläche auf jegliche Schwankungen der Luftfeuchtigkeit oder der individuellen Körperchemie ungemein sensibel.
Besonders Frauen haben mit einem Bad Hair Day zu kämpfen, denn ihr Körper ist, teils starken, monatlichen Schwankungen unterworfen. So berichten viele Frauen, dass sie besonders kurz vor oder während der Periode an den berüchtigten Haaralptraum-Tagen verzweifeln. Durch die Hormonumstellung kommt es zu einer minimal erhöhten Körpertemperatur, die sich wiederum in einer erhöhtem Schweiß- und Talgproduktion niederschlägt. Das Haar „bedankt“ sich für solche Änderungen mit Störrigkeit und dem Unwillen, sich halbwegs alltagstauglich stylen zu lassen.
Sofortmaßnahmen
Wenn nichts mehr geht, müssen Sofortmaßnahmen her, um die Haare dennoch möglichst ansehnlich zu präsentieren. Der Klassiker hierbei ist die Kopfbedeckung, ob Tuch, modischer Hut oder Stirnband, wer ein wenig Kreativität an den Tag legt, kann verbergen, dass das Accessoires eigentlich nur eine Notlösung ist. Wem das zu einfallslos ist, kann mit einfachen Tricks noch mehr aus den Haaren herausholen. Wenn sich die Haare so gar nicht stylen lassen, tragen Sie doch einfach einen Pferdeschwanz. Hierfür einfach die Haare streng nach hinten kämmen und mit einem Haargummi zusammenbinden. Mit Haarspray fixieren und bei Bedarf ein wenig Glanzspay auftragen, wenn die Zeit für eine Haarwäsche mal wieder nicht gereicht hat. Bei Spaghettihaaren hilft es meist, wenn die Haare mit Schaumfestiger angefeuchtet und danach über eine Rundbürste geföhnt werden. Alternativ sorgen auch große, selbsthaftende Lockenwickler für mehr Spannung im Haar.
Packungen, Kuren und Masken sparsam anwenden
Grundsätzlich sollten jegliche Pflegeprodukte immer sehr sparsam angewendet werden, um die Haare nicht unnötig zu beschweren. Wenn sich Shampoo-, Spülungs- oder Kurreste in den Schuppen der Haare sammeln, ist es mit der Spannkraft schnell vorbei und die Haare hängen nur noch schlapp und kraftlos herunter. Abends sollten alle Stylingprodukte ausgekämmt werden und einmal die Woche ist es ratsam, ein sogenanntes Peelingshampoo anzuwenden. Dieses entfernt wirkungsvoll alle Rückstände aus dem Haar.