Ballaststoffdiät

Wie der Name schon sagt, werden bei der Ballaststoffdiät hauptsächlich Ballaststoffe in Form von Hülsenfrüchten, braunem Reis oder ungeschältem Obst zu sich genommen. Weitestgehend wird auf alle verfeinernden Lebensmittel wie beispielsweise Zucker, weißes Mehl, polierter Reis oder Fruchtsäfte verzichtet.


Die Ballaststoffdiät bezieht sich überwiegend auf Getreideprodukte, Kleie, braunen Reis, frisches, ungeschältes Obst sowie Gemüse als auch Hülsenfrüchte. Allerdings ist der Nachteil von ballaststoffreicher Nahrung, dass diese länger gekaut werden muss, um ein erstes Sättigungsgefühl zu erlangen.

Mehr kauen - weniger schlucken

  • Der Nachteil ist auch ein Vorteil: Man kann keine großen Mengen ballaststoffereicher Nahrung zu sich nehmen, im Gegensatz zu Lebensmitteln, die man schneller schlucken kann. Der Fakt des geringfügig verringerten Nahrungsvolumens ist das Geheimnis der Wirksamkeit der Ballaststoffdiät.
  • Bei der Ballaststoffdiät hungert man nicht, sondern ernährt sich gesund und nimmt dabei ab. Somit stellt sich den meisten Experten die Frage: Gibt es eine bessere Alternative als die Ballaststoffdiät?

Vorteile der Ballaststoffdiät

  • Vorteile entstehen durch die Kalorienreduktion, die zu einer raschen und dabei nachhaltigen Gewichtsabnahme führt. Die Ballaststoffe wirken enorm sättigend, da ein Hungergefühl ausbleibt. Zudem kann nach der Diät die Kalorienanzahl wieder erhöht und die ballaststoffreiche Ernährung fortgeführt werden.
  • Durch die langfristige Ernährungsumstellung bleibt der Jojo-Effekt aus. Bei der Umstellung auf ballaststoffreiche Kost können anfangs Blähungen, Durchfall und Übelkeit nicht ausgeschlossen werden. Schwangeren Frauen sowie alten Menschen ist die Ballaststoffdiät untersagt.