Balneotherapie: Eine Form der Hydrotherapie

Die Balneotherapie, eine Unterform der Hydrotherapie beruht auf der Unterstützung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Hierzu werden verschiedenen Bädern heilende Substanzen hinzugegeben, die zusammen mit der Wärme ihre vielfältigen Wirkungen entfalten.


Die Balneotherapie, eine Unterform der Hydrotherapie kombiniert Anwendungen von Heilwasser, verschiedene Zusatzstoffe und weitere Behandlungen der Alternativmedizin um den Organismus zu heilen und das Wohlbefinden zu steigern. 

  

Durchführung:
Je nach Beschwerdebild werden dem Badewasser, den Tinkturen, der Inhalationsflüssigkeit oder dem Moorbad bestimmte natürliche Wirkstoffe (zum Beispiel Baldrian bei Nervosität) zugesetzt. Diese Anwendungen werden beispielsweise durch Bewegungstherapie oder Ernährungsumstellung ergänzt. In der Regel wird diese Kombination während einer Kur über die Dauer von mehreren Wochen beibehalten. Stationäre Behandlungen oder ähnliche Verfahren in der Selbstanwendung sind jedoch auch möglich. 

 

Wirkung:
Die Bäder der Balneotherapie entlasten den Organismus (speziell die Gelenke), fördern die Durchblutung und steigern das Wohlbefinden. Die ätherischen Substanzen wirken, ähnlich wie bei der Aromatherapie, über das limbische System auf das emotionale Empfinden. 

  

In der Regel wird diese Therapie zur Rehabilitation (nach Krankheit, Operation oder Unfall) oder zur unterstützenden Behandlung chronischer Leiden und psychischer Belastungen eingesetzt. 

  

Einschränkungen:
Die unterstützende Wirkung von Wasser (Hydrotherapie) ist seit langem bekannt.  Kombiniert man therapeutische Bäder und Wirkstoffe (Kochsalz, Kohlensäure, Radon, Jod oder Schwefel), sowie die optional zugesetzten Substanzen (Baldrian, Eucalyptus, Eichenrinde) und kombiniert andere Behandlungen begünstigt das die Heilung.

Mögliche Nebenwirkungen können durch die warmen Bäder bei Patienten mit Herzproblemen oder durch Unverträglichkeit bei Allergikern auftreten.