Barrieren der Weiterbildung

Viele mögliche Barrieren können eine erfolgreiche Weiterbildung verhindern. Nicht zuletzt entscheiden auch die Kosten, ob eine weitere Ausbildung möglich ist oder nicht.


Die Gründe, keine Weiterbildung in Anspruch zu nehmen, sind vielfältig. Die meisten scheuen den zusätzlichen Aufwand, den Sie betreiben müssen, aber auch die Frage nach dem Sinn der Weiterbildung beschäftigt viele.

Nutzenaspekte von Weiterbildung
Der zusätzliche Aufwand, der von den Weiterbildungswilligen betrieben werden muss, liegt auf der Hand: Hier müssen sowohl Zeit als auch Geld investiert werden. Diese beiden Investitionen sind mit Abstand die wichtigsten Faktoren, die sich vor Antritt einer Weiterbildung als potenzielle Barrieren herausstellen können.
Doch neben Faktoren wie Zeit und Geld beschäftigt viele auch die Angst vor einer zu mangelhaften Qualität der Weiterbildung, welche so die Chancen auf dem Arbeitsmarkt schmälern könnte.
Aber nicht zuletzt ist es auch die Frage nach dem zu erwartenden Nutzen der Weiterbildung, die bei der Entscheidungsfindung, ob eine Weiterbildungsmaßnahme in Anspruch genommen werden soll oder nicht, von zentraler Bedeutung ist. Hier kommen bei vielen Weiterbildungswilligen Zweifel auf, ob sich die Weiterbildung eigentlich lohnt.

Weiterbildungsanbieter finden
Ungeachtet des weiteren Vorgehens – ob man beabsichtigt, sich an eine Beratungsstelle zu wenden oder ob man es vorzieht, sich eigenständig um eine Weiterbildung zu bemühen – ist es unabdingbar, sich als erstes über die eigenen Ziele klar zu werden. Eine möglichst genaue Analyse der eigenen Fähigkeiten, der eigenen Stärken und Schwächen sind ein erster Schritt. Auch sollte abgeklärt werden, ob überhaupt die nötigen Voraussetzungen für eine Weiterbildung vorhanden sind.
Nicht zuletzt ist auch die Frage, ob ein solches Vorhaben auf finanzieller oder familiärer Ebene ohne größere Probleme durchführbar ist, von großer Bedeutung. Denn selbst wenn die anfallenden Kosten vom Arbeitgeber übernommen werden, ist der zeitliche Aufwand zu berücksichtigen, den eine Fortbildung mit sich bringt (zum Beispiel Vor- und Nachbereitung, Fahrtzeiten, Nachholen von Arbeitszeit). Auch eventuelle Verdienstausfälle und Auswirkungen auf das Kündigungsrecht sind zu berücksichtigen. Im Idealfall sollten die mit dem Vorgesetzten beziehungsweise Angestellten getroffenen Vereinbarungen im Vorfeld einer Weiterbildung schriftlich fixiert werden.