Bauablaufplan erstellen: So geht's

Einen Bauablaufplan erstellen ist nicht schwer und bringt Übersicht, Ordnung und eingehaltene Termine in jedes Bauprojekt.


Es ist egal, ob man sich einen Neubau oder eine Altbausanierung zum Projekt gemacht hat. Ein gut strukturierter Bauablaufplan ist ein Muss für jeden Bauherren und eine große Unterstützung bei jedem Bauprojekt. Nachfolgend ein paar nützliche Tipps, um den Bauablaufplan erstellen zu können.

Der Bauablaufplan als verbindliche Grundlage

  • Damit der Bauablaufplan Sinn macht, ist es wichtig, dass wichtige Einzelfristen im Bauprojekt verbindliche Vertragsfristen sind. Also ist es wichtig mit den verschiedenen Vertragspartnern sämtliche Fristen schriftlich fest zu halten, um während des Projekts keine bösen Überraschungen zu erleben. Sind alle Fristen geklärt, können diese in den Bauablaufplan übernommen werden.

 

 

Ein Bauablaufplan muss für den Profi und den Laien verständlich sein

  • Um dies zu gewährleisten empfiehlt es sich, den zeitlichen und organisatorischen Ablauf aller anfallenden Projektarbeiten grafisch darzustellen. Hierfür werden von den meisten Bauherren Balkendiagramme verwendet, da diese sehr leicht zu verstehen sind und zusätzlich noch die Abhängigkeit zwischen den einzelnen Arbeiten sehr gut darstellen.
  • Damit man einen Bauablaufplan erstellen kann, wird ein Tabellenkalkulationsprogramm benötigt. Als erstes legt man die Spaltenüberschriften fest. Wichtig für den Bauablaufplan sind die Nummer des Arbeitsschrittes, der Name des Vorgangs, ein Anfangs- und ein Endtermin sowie die Soll- und Ist-Dauer der einzelnen Arbeitsschritte.
  • Dahinter folgen noch die Monate mit den jeweiligen Tagen über den gesamten Projektzeitraum. Sind alle Arbeitsschritte mit den erforderlichen Daten in chronologischer Reihenfolge eingetragen, kann man beginnen für jeden Zeitraum eines Vorgangs die entsprechenden Kästchen in der Zeitübersicht farbig auszufüllen. Bei dieser Form des Diagramms wird die Dauer eines jeden Arbeitsschrittes sehr deutlich hervorgehoben.
  • Vorgänge oder Termine, die sehr wichtig für das Projekt sind können mit einer anderen Farbe markiert werden, um diese noch deutlicher zu machen. Anschließend ist es noch hilfreich, wenn man regelmäßige Termine festlegt, an denen der Status des Bauprojekts abgefragt wird. Diese 14-tägigen oder monatlichen Termine dienen dazu, eventuell auftretende Verzögerungen frühzeitig zu erkennen, um ihnen entgegenwirken zu können.
  • Im Bauablaufplan visualisiert man diese Meetings mit senkrechten Linien, die am besten mit einer Signalfarbe eingefärbt sind. Wer beim Bauablaufplan erstellen Zeit und Geduld mitbringt und seine Arbeit gewissenhaft erledigt, spart sich später viel zeitlichen und organisatorischen Aufwand.