Die Kosten einer Beerdigung - Die Erdbestattung im Detail

Die Kosten einer Beerdigung können je nach Umfang der gewünschten Leistungen bei bis zu 6.000 Euro liegen.


Friedhofsverwaltung

  • Die Friedhofsverwaltung ist eine der größten Dienstleister im Rahmen der Beerdigung. Sie organisiert die Grabnutzung, wofür sie eine Gebühr erhebt. Außerdem muss an sie die Kosten für die Bestattung bezahlt werden, das beinhaltet die Nutzung des Grabplatzes, der Trauerhalle und die Bereitstellung von Helfern, die das Grab öffnen und schließen, sowie Träger und alles, was rund um den Beerdigungsvorgang zu tun ist.

Bestatter

  • Der Bestatter an sich hingegen nimmt Ihnen Arbeit ab und erledigt vor allen Dingen die Antragsstellung bei sämtlichen Ämtern. Dafür möchte er natürlich entlohnt werden, wenn er mit diesen Formalitäten beauftragt wurde. Die Rechnung, die Ihnen dann zur Last fällt, besteht aus Einzelleistungen, die zum Beispiel Gebühren für Beurkundungen, Sterbeurkunden, ärztliche Leistungen, die Ausstellung des Totenscheins, die Gebühr für den Nachruf in der Zeitung und Ähnliches enthalten.
  • Der Bestatter kümmert sich auch darum, die Trauerfeier in der Kirche zu organiseren, einen Redner zu beschaffen oder die Musik zu buchen. Dieses sind natürlich keine Muss-Dienste. Wer Zeit hat, kann sich um all dies persönlich kümmern. Dann wird natürlich nur das vom Bestatter berechnet, was auch tatsächlich geleistet wurde.

Gärtner

  • Ein großer Faktor in Sachen Beerdigung ist außerdem die Beauftragung eines Gärtners. Da es sich bei der Erdbestattung um die Beisetzung in einem Friedhofsgrab handelt, sollte dieses auch formschön hergerichtet sein. Der Gärtner kümmert sich dann um Blumenschmuck für die Bestattung an sich und die Grabneuanlage nach der Beisetzung. Auch für die langfristige Grabpflege kann eine Gärtnerei beauftragt werden, wenn das erwünscht ist. Hier entstehen Kosten von bis zu mehreren Euro pro Tag.

Steinmetz und Grabstein

  • Zu guter Letzt muss ein Steinmetz beauftragt werden, der den Grabstein erstellt. Dies ist eine recht teure Angelegenheit. Grabsteine können je nach Größe von 200 Euro bis über 1.000 Euro und mehr kosten. Zusätzlich fallen bei besonders aufwendigen und extravaganten Mustern und Formen noch die Arbeitskosten des Steinmetzes an, sowie das Material und dessen Beschaffung. Auch wird der Steinmetz für das Abräumen eines alten Grabsteins bezahlt, sowie für die neue Einfassung des Grabes.

Endsumme nicht zu unterschätzen

  • Insgesamt liegen die Beerdigung Kosten je nach Aufwand der Trauerfeier, Qualität des Sarges und Größe des Grabsteines zwischen 3.000 Euro bis 6.000 Euro. Da das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen schon seit einiger Zeit im Rahmen der Gesundheitsreform gestrichen wurde, müssen Angehörige diesen Kostenblock allein tragen. Insofern ist es für Verstorbene und Hinterbliebene sicher und empfehlenswert im Vorfeld eine Versicherung abzuschließen, die die garantiert aufkommenden Kosten teilweise oder gänzlich auffangen kann.