Beetplatten - Tipps zu Kauf und Verlegung

Beetplatten gibt es aus verschiedenen Materialien und in verschiedenen Ausführungen und Größen und sind für jeden Gartenliebhaber ein Muss.


Wer einen Garten hat und diesen pflegt und liebt, sollte als Verzierung der Blumenbeete oder des Rasenbereichs Beetplatten verlegen. Je nach Material haben diese Vor- und Nachteile, die nach der persönlichen Vorliebe abgewogen werden sollten.

Holzplatten
Holz wirkt in einem Garten natürlich, da es selbst ein Naturprodukt ist. Es ist robust und lässt sich vielseitig einsetzen. Preislich liegen diese Platten bei ungefähr 20 Euro pro Stück. Sie sollten sich gut transportieren lassen, da sie nicht sehr schwer sind. Der Nachteil ist hierbei leider, dass man auf Holzplatten sehr leicht ausrutscht, wenn diese nass sind.

Steinplatten
Diese Beetplatten sind rustikaler als Holzplatten und lassen sich entsprechend gestalten. Bei schlechtem Wetter sind die Platten noch gut begehbar und auch die Lebensdauer ist sehr hoch. Nachteilig ist hier der Preis, da ein Kostenvoranschlag gemacht werden sollte. Zudem kommen meist noch die Kosten für den Transport, da die Steinplatten zu schwer für einen Eigentransport sein dürften.

Kunststoffplatten
Seit einiger Zeit sind Beetplatten auch aus Kunststoff erhältlich. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass sie auch bei schlechtem Wetter einen guten Halt geben, besonders gegenüber Holz. Weiterhin sind sie unverrottbar. Durch ihr geringes Gewicht lassen sich die Kunststoffplatten nicht nur leicht verlegen, sondern auch einfach transportieren. Pro Stück kosten diese Platten ungefähr zehn Euro.

Verlegung
Um die jeweiligen Platten so zu verlegen, dass sie korrekt aneinander und ohne Stolperfallen liegen, muss der Boden zuvor vorbereitet werden. Hierfür muss der Boden ebenerdig und waagerecht, am besten mit einer Wasserwaage, nachgemessen werden. Der Boden sollte weiterhin frei von Steinen sein, damit die Platten sich nicht verschieben können. Lockere Erde kann man anschließend wieder festtreten, am besten mit ein paar Holzlatten unter den Schuhen, damit der Boden eben bleibt und nicht mehr nachgibt. Die Kunststoffplatten lassen sich anschließend sehr einfach verlegen, da sie über ein spezielles Stecksystem verfügen. So müssen die einzelnen Platten nur ineinander gesteckt werden, so wie der Weg benötigt wird. Steinplatten können ebenso einfach ausgelegt werden. Hier sollten die Fugen jedoch jeweils mit Sand geschlossen werden. Um eine spätere Absenkung zu verhindern, sollten jedoch 30 Zentimeter Erde ausgehoben und dann mit 20 Zentimeter nicht zu grobem Schotter und 5 Zentimetern Sand aufgefüllt werden. Hierüber können dann die Steinplatten verlegt werden. Holzplatten können auf die gleiche Art wie Beetplatten aus Stein verlegt werden.