Wenn das Furunkel nach einer Beobachtunsphase von einer Woche keine Heilungsanzeichen zeigt, sollten Sie Ihrem Hausarzt einen Besuch abstatten. Gerade dann, wenn das Furunkel auch noch größer geworden ist. Gerade dann kann es sinnvoll sein, das Furunkel aufzuschneiden, damit der Eiter vollständig abfließt. Ein solcher Eingriff darf allerdings nur von einem Arzt, am besten einem Hautarzt durchgeführt werden.
Behandlung mittels chirurgischem Eingriff
Denn wird das Furunkel nicht fachgerecht von einem Spezialisten unter sterilen Umständen geöffnet, kann dies sehr schlimme Folgen nach sich ziehen. Besonders Furunkeln, die an Blutbahnen, die direkt ins Gehirn führen sitzen, ist das Risiko sehr hoch. Öffnet man diese selbst kann es zu einer folgenschweren Infektion des Gehirns kommen, die im schlimmsten Fall sogar den Tod des Patienten verursacht. Deswegen Hände weg von Furunkeln im Gesicht und Nase. Ist der Eiter erst einmal abgeflossen, kann das Furunkel auch binnen weniger Tage heilen. Leider kommt es in manchen Fällen zu einer Narbenbildung.
Medikamente
Damit sich das Furunkel nicht weiter im Körper ausbreiten kann, ist die Einnahme von Antibiotika für einen Zeitraum von zwei Wochen als sinnvoll zu erachten. Auch wenn Sie eventuell Vorbehalte gegen Antibiotika haben, sollten Sie die sie nehmen. Denn Furunkel werden von Bakterien verursacht. Um die Entzündung einzudämmen, empfehlen sich Salben mit antibakterieller Wirkung.
Zur Linderung der Beschwerden
Um die Beschwerden etwas zu lindern, empfehlen sich auch feuchte Umschläge mit entzündungshemmenden Salben. Eine besserer Wirkung können die Präparate bei Hitze erzielen. Achten Sie daher darauf, dass die Umschläge auch heiß sind. Natürlich nicht zu heiß, da es sonst zu Verbrennungen der Haut kommt.