Bei Schwerhörigkeit können Hörgeräte helfen

Zwischen gutem Hören und Taubheit liegt eine große Spannweite von verschiedenen Hörverlust-Graden. Bei Schwerhörighörigkeit können moderne Hörgeräte helfen.


Das Ohr ist ein ungeheuer komplexes und damit auch störungsanfälliges Sinnesorgan. Es besteht aus dem äußeren, sichtbaren Ohr, dem Mittel- und dem Innenohr. Jeder siebte Europäer leidet Untersuchungen zufolge an einer Schwerhörigkeit. Einer von zehn Untersuchten hörte so schlecht, dass ein Hörgerät zur Verbesserung empfohlen wurde. Zwischen gutem Hören und Taubheit liegt eine große Spannweite von unterschiedlichen

 

Hörverlust-Graden. Wie stark die Schwerhörigkeit ist, ist von Person zu Person sehr unterschiedlich. Bei der Bestimmung der Hörschwäche unterscheidet man zwischen vier Graden, leicht, mittel, stark und hochgradig. Die meisten Patienten leiden lediglich unter einem leichten bis mittleren Hörverlust.

1. Leichter Hörverlust
Leise Geräusche werden nicht gehört. In lauter Umgebung bereitet es dem Patienten Mühe, Sprache zu verstehen.

2. Mittlerer Hörverlust
Leise und mittellaute Geräusche werden nicht gehört. Treten Hintergrundgeräusche auf, bereitet es den Patienten erhebliche Schwierigkeiten, Sprache zu verstehen.

3. Schwerer Hörverlust
Gewisse laute Geräusche bleiben zwar hörbar, doch die mündliche Kommunikation ist ohne Hörgeräte nicht mehr möglich.

4. Hochgradiger Hörverlust
Einige sehr laute Geräusche werden noch gehört. Die mündliche Kommunikation ist ohne Hörgeräte unmöglich.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Gehör nachgelassen hat, und den Wunsch verspüren, Ihr Gehör untersuchen zu lassen, wenden Sie sich an einen lokalen Hörgeräte-Akustiker. Dort können Sie sich auch über Hörgeräte informieren lassen und Hörgeräte kaufen.