Beratung - wissenswertes rund um die Dauerwelle

Die Haltbarkeit einer aufgetragenen Dauerwelle beträgt mitunter mehrere Monate. Viele Aspekte sollten bedacht werden, einer davon ist der Haartyp. Lassen Sie sich daher von einem Friseur beraten


Viele Menschen wünschen sich mehr Volumen und sehen in der Dauerwelle die ideale Lösung für permanente Schwungkraft. Doch vor dem Gang zum Friseur sollten Interessierte sich einer umfassenden Beratung unterziehen, denn die Haltbarkeit einer aufgetragenen Dauerwelle beträgt mitunter mehrere Monate. Viele Aspekte sollten bedacht werden, einer davon ist der Haartyp.

Dauerwellen für jedes Haar geeignet
Dauerwellen sind besonders für gesundes, unbehandeltes Haar geeignet. Schöne Ergebnisse lassen sich auch bei einer leichten Naturwelle erreichen. Eine Dauerwelle gibt jedoch auch feinem Haar das oft gewünschte Volumen. Chemisch vorbehandeltes Haar sollte nur nach Absprache mit einem Friseur dauergewellt werden, da es sonst schnell zu unerwünschten Ergebnissen kommt.

Abstände zwischen zwei Dauerwellen
Im idealen Fall sind die Intervalle zwischen den Dauerwellen so selten wie möglich. Die Länge der Abstände ist jedoch auch abhängig von der individuellen Haarbeschaffenheit und der Haarlänge der Kunden. Kurzes Haar lässt sich alle sechs bis acht Wochen nachbehandeln, langes Haar seltener.

Regelmäßiger Haarschnitt lässt Dauerwelle strahlen
Lassen Sie Ihre Haare regelmäßig nachschneiden. Es wird ein Zeitraum von fünf bis sechs Wochen empfohlen, um die Schönheit der Dauerwelle zu erhalten. Ein professioneller Haarschnitt vom Friseur ist hierbei ideal, damit die Locken optimal zur Geltung kommen können. Zudem sieht das Haar gesünder aus, wenn die strapazierten Spitzen regelmäßig nachgeschnitten werden.

Zwei Tage mit der Haarpflege warten
Damit die Locken sich nicht zu schnell aushängen, sollte das Haar nicht länger als 30 Zentimeter sein. Bei längerem Haar lassen sich höchstens leichte Wellen erreichen. Nach dem Dauerwelleneingriff ist das Haar noch nicht bereit für Pflegeansätze. Bevor die Haare das erste Mal gewaschen werden, sollten mindestens zwei Tage vergehen. Bis dahin hat sich die Haarstruktur wieder geschlossen und quillt nicht unnötig durch das Wasser wieder auf. Als Ergebnis bleibt die Frisur länger frisch.

Übergangsschnitt für das Herauswachsen
Möchten Sie Ihre Dauerwelle herauswachsen lassen, ist der Rat von einem Friseur sehr hilfreich. Er kann Sie beraten, welche Übergangsfrisuren für Sie persönlich geeignet sind. Bei langem Haar eignen sich grundsätzlich Hochsteckfrisuren, Zöpfe oder Haarbänder, um den glatten Haaransatz zu verbergen.

Eine schlechte Dauerwelle wieder los werden
Das Herauswachsen der Dauerwelle kann bei kurzem Haar ein paar Monate, bei langem Haar jedoch auch Jahre dauern. Wer nicht warten will, kann sein Haar mit Rapsöl behandeln. Dieses wird statt eines regulären Shampoos in das Haar einmassiert. Diese schonende Behandlung kann beliebig oft wiederholt werden, garantiert aber nicht immer den gewünschten Erfolg. Eine bessere Methode bietet der Friseur, er behandelt die dauergewellten Haare mit einer abgewandelten Form der aufgetragenen Dauerwell- Lösung- die Haarbrücken werden erneut aufgebrochen, man hat nun die Gelegenheit, die Haare in die gewünschte glatte Form zu bringen. Dieses sogenannte Rebonding ist aber nicht ganz risikolos: Durch den erneuten chemischen Eingriff könnten die Haare irreparabel geschädigt werden und abbrechen oder gar ausfallen.