Berufseinstieg für Naturwissenschaftler

Die klassischen Naturwissenschaften sind Grundlage zahlreicher Branchen und Berufsbilder.


Als klassische Naturwissenschaften gelten Biologie, Physik, Chemie und Geologie. Diese Wissenschaften sind Grundlage einer Reihe weiterer naturwissenschaftlicher Disziplinen wie zum Beispiel der Ingenieurswissenschaften oder der Medizin. Viele Menschen begegnen den klassischen Naturwissenschaften zum ersten Mal in ihrem Leben in der Schule.

Wie kommt man zur Naturwissenschaft?
Zusammen mit der Mathematik bilden die klassischen Naturwissenschaften den mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig, wobei die Geologie nur ausschnittsweise im Rahmen der Geografie vertreten ist. Wer eine der klassischen Naturwissenschaften studiert, tut dies meist aus Interesse. Oft waren positive schulische Erfahrungen, aber auch private Interessen und Hobbys für die Studienwahl ausschlaggebend. Der Chemie- oder Physikbaukasten, der Gartenteich, eigene Fossilienfunde oder ornithologische Beobachtungen können den Grundstein für ein späteres Studium legen.

Berufliche Perspektiven
Doch reine Liebhaberfächer sind die Naturwissenschaften nicht. Sie eröffnen den Absolventen eine Vielzahl an Möglichkeiten. Neben einer wissenschaftlichen Karriere stehen den Naturwissenschaftlern zahlreiche Berufsfelder in der Wirtschaft offen. Und zu guter Letzt gibt es natürlich auch die Möglichkeit, nach einem Lehramtsstudium die eigene Begeisterung für Lebewesen, Naturgesetze oder chemische Verbindungen an die nächste Generation von Schülern weiterzugeben. Auch als Quereinsteiger sind viele Naturwissenschaftler erfolgreich, da ihre methodischen Fähigkeiten wie die Formulierung präziser und überprüfbarer Hypothesen, logische Argumentation und Bildung von Erklärungsmodellen auch in nicht direkt den Naturwissenschaften zugehörigen Berufen von Nutzen sein können.

Überschneidungen in Theorie und Praxis
Es gibt zahlreiche Berührungspunkte zwischen den klassischen Naturwissenschaften. Dies spiegelt sich schon in den Unterdisziplinen wie Biochemie, Geophysik oder Paläontologie. Was in der Wissenschaft gilt, gilt in noch stärkerem Maße auch auf dem Arbeitsmarkt. In vielen Branchen sind Absolventen aus mehreren Naturwissenschaften gefragt, viele Firmen beschäftigen sowohl Biologen als auch Chemiker und mitunter finden sich einzelne Stellen, die sowohl von Absolventen der einen wie der anderen Fachrichtungen besetzt werden können. Dennoch gibt es für jede der Naturwissenschaften einen typischen Arbeitsmarkt.