Die Schule ist beendet, das Studium abgeschlossen. Was nun? Der Traumjob ist natürlich der mit viel Geld, kurzen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, erfolgreich zu sein und seinen Fähigkeiten entsprechend zu arbeiten. Doch gibt es solche Jobs überhaupt?
Beratung: Wo will ich hin?
Schon in der Schule sollte man sich erste Gedanken machen, welche beruflichen Ziele man selbst verfolgt, damit man später nicht ziellos in der Berufswelt umherirrt. Bewährt haben sich die zahlreichen Angebote der Berufsinformationszentren der Arbeitsagenturen. Hier kann man unter anderem verschiedene Tests machen, um herauszufinden, welcher Beruf gut zu den Hobbys und Talenten passt. Generell ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion von Vorteil, damit man überhaupt erkennt, was man will. Solche und ähnliche Fragen helfen bei der späteren Berufswahl:
Schwere Zeiten
Doch nicht jeder ergattert gleich nach dem Abi oder dem Studium den Traumjob. Viele sind auch nach einer angeschlossenen Ausbildung weiterhin von ihren Eltern abhängig, denn schlechtbezahlte Praktika und Volontariate sind leider heutzutage die Regel im Berufsalltag. Zudem ändert sich das ganze Leben schlagartig. Man hat kaum noch Zeit für Hobbys und die Freunde, man muss mit viel weniger Geld auskommen und sich an völlig neue Tagesabläufe gewöhnen. Veränderte Schlafrhythmen, Rücken- und Augenschmerzen von andauernder Bildschirmarbeit oder gar Depressionen sind nur einige Folgen der harten Umstellung auf den Arbeitsalltag.
Gehaltscheck: Trend zu Billigarbeit
Wieviel verdient man beim Berufseinstieg? Was darf ich als Job-Neuling überhaupt fordern? Die Frage des Gehalts endet meist mit Enttäuschung. Schließlich soll sich die harte Ausbildung doch nun endlich bezahlt machen, die unzähligen Lerneinheiten im Portemonnaie offensichtlich werden. Doch anfangs können nur wenige Träume erfüllt werden. Bevor man endlich den Chefsessel erklimmt, muss man sich erneut aus- und weiterbilden lassen und viel Zeit investieren. Ein Praktikum nach dem nächstem, ein weiterer Nebenjob, bis nach Jahren endlich der erste feste Job winkt. Und auch hier gilt wieder: Erst bewähren, bevor sich alle Mühen auszahlen.
Berufseinstieg: Der erste feste Job
Ein unterschriebener Arbeitsvertrag ist noch lange keine Garantie, dass man 30 Jahre oder länger im Unternehmen bleibt. Fakt ist: Mehr als ein Drittel schafft es nicht über die Probezeit hinaus. Frisch von der Uni stecken viele noch voller Elan und Enthusiasmus, auf die bald Ernüchterung folgt. Die eigenen Ideen und Visionen möchte keiner der neuen Kollegen hören, der Chef hat sowieso keine Zeit. Wie man diese Bewährungsprobe übersteht und Kollegen sowie den Chef von den eigenen Fähigkeiten überzeugt, erfahren Sie in unseren Artikeln.