Beschwerdebrief an den Vermieter - bewahren Sie die Form

Höflich, sachlich und geschäftsmäßig - das sind die Attribute für den Erfolg, wenn man einen Beschwerdebrief an den Vermieter schreiben will.


Wer sich dazu aufrafft, seinen Unmut schriftlich zu verfassen, hat sich meist schon über einen längeren Zeitraum hinweg geärgert. Die Gründe bei einem Mietverhältnis können vielfältiger Natur sein: Baumängel in der Wohnung, Lärmbe- lästigung, Schmutz im Stiegenhaus und vieles mehr.

 

Höflich, aber bestimmt

  • Wer einen Beschwerdebrief an den Vermieter schreiben will, sollte sich schon im Vorfeld über seine Beweggründe im Klaren sein. Am Besten macht man zuerst eine handschriftliche Liste, in der man festhält, was genau stört oder ärgert. Wer ist dafür verantwortlich und was fordert man zur Problemlösung.

 

  • Zu klären ist, ob der Vermieter wirklich die richtige Ansprechperson ist. Wenn man einen Beschwerdebrief an den Vermieter schreiben will, ist es auch von Vorteil, wenn man selbst konstruktive Vorschläge zu einer Lösung mit liefert. Das spart Zeit und verhindert, dass lästige Missverständnisse entstehen.

 

 

Formvollendet zum Ziel

  • So wie in einem persönlichen Gespräch der Umgangston dazu beiträgt, dass man ein zielführendes Miteinander findet, ist es bei einem Brief die äußere Form. Kommt die Beschwerde in Form eines Geschäftsbriefes, wird sie auch ernst genommen. Man kann einen Beschwerdebrief an den Vermieter schreiben und sich für eine gut leserliche handschriftliche Form entscheiden, oder aber auch für einen Computerausdruck. Eine Kopie des Briefes sollte aber unbedingt beim Absender verbleiben, das gilt vor allen bei der handschriftlichen Beschwerde.

 

  • Man beginnt mit der eigenen Anschrift rechts oben. Links darunter setzt man die Adresse des Vermieters ein, beachten sollte man dabei die korrekte Schreibweise des Titels und des Namens. Auf selber Höhe mit der Ortsnennung setzt man nach rechts abgesetzt das Datum. Es ist unablässig, den Zeitpunkt der Beschwerde festzuhalten. Nun folgt die Bezeichnung des Anlasses, zum Beispiel: Beschwerde wegen ständiger Verunreinigung des Stiegenhauses. Mit einer höflichen Anrede beginnt man nun sachlich und klar formuliert die Darstellung des Problems.

 

  • Bei der Wortwahl und auch bei der Beurteilung des eigenen Stils hilft es, wenn man sich in die Person versetzt, die den Brief zu lesen bekommt. Hätte man selbst kein Problem mit dem Brief, kann man ihn absenden.