Besser Arbeiten und Lernen mit Vastu

Kein Büro oder Arbeitsraum für ruhiges Arbeiten? Kein Problem mit Vastu!


Nur wenige Menschen verfügen in ihrer Wohnung über ein richtig separat abgetrenntes Arbeitszimmer und denken deshalb, dass es an diesem Mangel liegt, dass manchmal die Konzentration und Kreativität einfach brachliegt. Zum Glück gibt es in Zeiten des Laptops die Möglichkeit, sich mit seiner Arbeit an einen Ort zu begeben, der den Geist fliegen lässt und wo die Energie strömen kann. Doch welcher Ort ist das? Und geht das nur mit einem portablen PC? Nein. Beachten Sie ein paar einfache Regeln des Vastu und Sie werden erkennen, dass Sie nicht mal einen separierten Arbeitsraum brauchen, um zu kreativen Höchstleistungen aufzulaufen.

Klare Formen und Strukturen
Der Arbeitsplatz, also der Ort, wo Ihr Schreibtisch steht, hier, wo wichtige Geschäfte abgeschlossen werden oder einfach nur gelernt wird, ist ein Ort, an dem Ihr Geist frei wirken muss und eine produktive Aktivität erreichen sollte. Haben Sie ein abgeschirmtes Büro irgendwo, sollte der Raum weit weg von der Haustür sein und quadratisch oder rechteckig sein. Balken, die quer durch den Raum verlaufen, schräge Ecken und Kanten, tief hängende Dachschrägen blockieren die Gedanken nur und unterbrechen jegliche Energie, die zu fließen versucht. Gerade Formen sind deshalb in Ihrem Büro oder an Ihrem Arbeitsplatz sehr wichtig.
Sollte der Raum aber nun mal so beschaffen sein, können Sie durch Trennwände gerade Borde, oder Regale die Strukturiertheit „künstlich“ erschaffen.

Lernen besser im Norden
Der Norden steht für den Planeten Jupiter, der der Planet des Lernens ist, die Dunkelheit vertreibt und die Götter der Weisheit präsentiert. So ist es also logisch, dass sich der Raum, in dem Sie lernen oder wissenschaftliche Arbeiten erledigen im Norden des Hauses liegen sollte.
Schließen Sie beruflich oft Geschäfte ab, führen eine Reihe von Telefongesprächen und müssen verhandeln, so bietet sich der Süden oder Südwesten für einen Arbeitsraum an. Wenn Sie an Ihrem Schreibtisch sitzen, sollten Sie mit dem Gesicht Richtung Osten sitzen und niemals vor einer Wand. Das blockiert das Denken und lässt die Energien nicht fließen.

Natur ist einfach besser...
Für ein Arbeitszimmer eignen sich gut sehr helle Farben. Auch Pastelltöne regen den Geist an. Besonders Gelb regt das Nervensystem und das Gehirn an. Es macht außerdem aktiv, wobei die Aktivität nicht hysterisch oder überschwänglich ist, sondern produktiv und zielgerichtet.
Auch die Materialien des Schreibtisches sind wichtig. Meiden Sie deshalb Chrom, oder andere kalte Materialien wie Plastik oder Kunststoff und gehen hin zu warmen Holz oder stabilem Marmor. Marmor ist zwar auch sauber, hat aber mehr „Seele“ als ein Glastisch, der zu steril wirkt, was die Kreativität und den Schaffensdrang bremst. Also weg von hyper-stylischen Designertischen und hin zu altbewährtem Naturstoff!