Bestattungsinstitute: Vorsorge treffen

Bestattungswünsche sollten schon frühzeitig mit den Angehörigen besprochen werden um im Ernstfall nicht zur schweren Last zu werden. Bestattungsinstitute bieten hierbei Hilfe an.


Es war wohl nie schwieriger als heutzutage, sich für eine Art der Bestattung zu entscheiden. Die klassische Beerdigung des Verstorbenen, in einem klassischen Sarg, ist längst nicht mehr der Regelfall: Einäscherungen, Seebestattungen oder andere Arten der letzten Ruhe haben längst ihren Weg in die Akzeptanz der Menschen gefunden. Was jedoch bleibt ist der Wunsch nach Unterstützung und Beratung, sowohl bei der eigenen Entscheidung, als auch bei der Bestattung eines geliebten Angehörigen. Hierbei ist die Wahl des richtigen Bestattungsinstitutes besonders wichtig. Es kann sowohl bei der Wahl der Bestattung als auch bei der Ausführung dieser unterstützen, organisieren und den Hinterbliebenen eine schwere Last von den Schultern nehmen.

Vorsorge treffen bevor es zu spät ist!
Bestattungsinstitute raten besonders zur frühzeitigen Vorsorge und Organisation der Bestattung. Auch wenn dies zu Lebzeiten sehr schwer fallen mag, ist die Klärung von Bürokratie besonders wichtig für den Ernstfall. Dabei geht es im Speziellen um die Übertragung von Vollmachten über Konto und Bestattung und um das Erteilen wichtiger Verfügungen wie Bestattungsverfügung, Patientenverfügung oder Betreuungsverfügung. Sollten besondere Wünsche im Hinblick auf die Form der Bestattung bestehen, ist es wichtig, auch dafür die bestimmten Verfügungen auszufüllen. So können problemlos Einäscherungen, See- oder Luftbestattungen ermöglicht werden, je nach dem Willen des Verstorbenen.

Was zu bedenken ist bei einer Bestattung
Um im Nachhinein Probleme, Streit und Unstimmigkeiten zu vermeiden, empfehlen Bestattungsinstitute auch die Diskussion und Abklärung der Finanzen. Eine Bestattung kann schnell teuer werden, darum ist das Abschließen einer Versicherung zu bedenken. Bei einem anonymen Grab und einer Urnenbestattung sind die Folgekosten und die Grabpflege gering, bei einem klassischem Grab können jedoch weitere Kosten entstehen, welche die Hinterbliebenen noch jahrzehntelang weiter tragen müssen. Es muss über professionelle Grabpflege und vor allem über den Zeitraum der Erhaltung der Grabstätte entschieden werden. Auch der oder die Träger der Kosten sollten möglichst festgelegt werden, um später Unstimmigkeiten zu vermeiden. Das wichtigste ist jedoch der offene, gemeinsame Dialog über dieses heikle Thema. Bestattungsinstitute bieten ihre Hilfe an, und es ist im Wohle aller, diese Hilfe auch in Anspruch zu nehmen.