Beteiligungsfonds: Vor- und Nachteile des Investmentfons

Beteiligungsfonds sind speziell für risikofreudige Investoren, die sich darüber bewusst sind, dass es zum vollständigen Verlust der Kapitalanlage führen kann.


Ein Beteiligungsfonds ist eine Anlage die eher auf risikofreudige Investoren abzielt. Hierbei geht es darum, sich an Aktienfonds, Dachfonds, Hedgefonds oder Garantiefonds zu beteiligen. Je nachdem für welche Anlageart man sich entscheidet variiert die Chance von Gewinnen zu profitieren, beziehungsweise Verluste einzufahren. Zumeist investiert man in ein Unternehmen oder in Beteiligungen für ein Schiff oder eine Immobilie. Es wird zwischen offenen und geschlossenen Beteiligungsfonds differenziert.

Offene / Geschlossene Beteiligungsfonds

Unter offenen Beteiligungsfonds versteht man, dass die Anlage jederzeit vorgenommen werden kann. Das heißt, es ist ab dem Ausschreibungsdatum möglich in diese Art von Anlage zu investieren und es gibt kein Limit nach oben. Dieses Vermögen wird bei dem Unternehmen als Sondervermögen ausgewiesen. Auf der anderen Seite kann man jederzeit seine Anlage an der Börse wieder verkaufen und zu Geld machen.
Der Vorteil bei offenen Beteiligungsfonds ist, dass man auch bei Konkurs der Firma beziehungsweise des Unternehmens noch einen Teil seines Geldes wiederbekommt, jedoch auch die Rendite geringer ist als bei der geschlossenen Variante.
Der Unterschied von den geschlossenen zu den offenen Beteiligungsfonds, ist ganz klar die Rendite beziehungsweise das Risiko. Wie oben schon erwähnt, ist es möglich offene Fonds jederzeit zu erwerben, anders ist es bei den geschlossenen, diese kann man ab dem Platzierungszeitraum kaufen bis zu einem bestimmten Wert den das Unternehmen vorneweg festlegt. Ist diese Grenze erreicht wird dieser Fonds geschlossen und die Gelder bis auf weiteres „eingefroren“. Man beteiligt sich somit voll am Gewinn, jedoch muss man auch mit Verlusten rechnen, und bei Konkurs ist die Kapitalanlage verloren.

Vor- und Nachteile von Beteiligungsfonds

Der wohl wichtigste Vorteil einer solchen Kapitalanlage ist zweifelsohne die hohe Rendite die sie verspricht. Des Weiteren ist damit zu rechnen, dass diese Erträge über viele Jahre hinweg konstant bleiben, oder sogar steigen. Denn ein gesundes Unternehmen ist darauf aus Gewinne zu erzielen und sich weiterzuentwickeln, und dadurch profitiert auch der Anleger.
Des Weiteren hat man ein Mitspracherecht je nachdem wie hoch die Beteiligung ist, und man kann verfolgen inwieweit die eigene Kapitalanlage verwendet wird, das heißt es ist eine sehr durchsichtige Art von Kapitalanlage anders als bei den herkömmlichen Investitionen.
Der einzige Nachteil bei dieser Art von Anlage ist, dass man sehr stark an das Unternehmen gebunden ist und an die Personen welche die Firme führen. Denn ist die Firma Konkurs ist auch der komplette Anlagebetrag verloren.