Bettdecken - gute Decke für erholsamen Schlaf

Gute Isolation und behagliches Wohlgefühl, das sind die wichtigsten Aufgaben von Bettdecken.


Gute Isolation und behagliches Wohlgefühl, das sind die wichtigsten Aufgaben einer Decke. Ein gesunder Schlaf bedeutet eine hohe Lebensqualität. Nach gutem Schlaf fühlt man sich erholt und voller Energie für den ganzen Tag. Aber vorher muss eine ganze Reihe unterschiedlicher Faktoren erfüllt werden. Dazu gehört unter anderem ein behagliches Bettklima. Es entsteht in einem Zusammenspiel aus Matratze, Bezug, Bettwäsche und Bettdecken. Die Bettdecke ist eines der wichtigsten Faktoren für einen geruhsamen Schlaf.

Hauptaufgabe: Wärmeisolation
Sie haben die Aufgabe einen Schlafenden gegen seine Umgebung zu isolieren und ihn warm zu halten. Bettdecken sind die Klimaanlage für das Bett und sollen eine Atmosphäre schaffen, in dem man weder schwitzt noch friert. Das bedeutet, dass über die Bettdecke ein ausgewogener Austausch von Feuchtigkeit und Betttemperatur - je nach Jahreszeit zwischen 28 und 32 Grad – gewährleistet werden muss. Die Wärmeisolation erfolgt durch die Luft in der Decke. Um hier ein individuelles Optimum zu erreichen, bedarf es eines gekonnten Zusammenspiels aus Füllung und Deckenart. Keine der auf dem Markt vorhandenen Füllmaterialien kann als die bessere oder schlechtere Variante abgestempelt werden. Die optimale Wärmeisolation muss durch Füllmaterial und Füllmenge individuell angepasst werden. Wichtig sind weiterhin ein angenehmes Empfinden und ein Wohlgefühl des Schlafenden. Die unterschiedlichen Deckenarten sorgen dafür, dass beides gewährleistet ist.

Unangenehmes Schlafklima
Ein kurzes Beispiel: Sollte die Körperwärme vollständig isoliert werden, würde die Körpertemperatur stündlich um ein Grad steigen. In acht Stunden Schlaf würde das eine lebensbedrohliche Überhitzung bedeuten. Die Decke muss dann die überflüssige Wärme aufnehmen und gleichzeitig die Feuchtigkeit abführen. Ein schlechtes Verhältnis von Feuchtigkeit und Temperatur kann zu Hitzestau, übermäßigem Schwitzen, nassen Bettwaren, anschließendem Frieren und unruhigem Schlaf, kurzum zu einem unangenehmen Schlafklima führen. Es ist auch bekannt, dass vorhandene Feuchtigkeit, die nicht verdunsten kann, zu hygienischen und gesundheitlichen Problemen, zum Beispiel. Schimmelbildung führt.

Prozess einer Deckenauswahl
Menschen werden immer sensibler bezüglich der Auswahl ihrer Bettdecke. Sie entscheiden sich bewusst für auf ihre Bedürfnisse angepasste und qualitativ hochwertige Ware. Zuerst muss geprüft werden, welchen Bedarf an Wärme die jeweilige Person hat. Es ist allgemein bekannt, dass Frauen ein größeres Wärmebedürfnis haben als Männer. Kinder haben den größten Stoffwechselumsatz und verspüren dadurch den geringsten Wärmebedarf. Schwere Menschen benötigen weniger Wärme als Leichtgewichte, weil sie mehr Eigenwärme produzieren. Dazu kommt häufig, dass Schlafzimmer im Sommer viel wärmer als im Winter sind. Konsequenterweise braucht man übers Jahr zwei unterschiedliche Decken.

Leichte Bettdecken sorgen für geruhsamen Schlaf
Vom Gewicht her sollten Bettdecken grundsätzlich leicht sein, damit die natürlichen Schlafbewegungen nicht behindert werden. Wer sich unter einer schweren Decke wohl fühlt und erst dann ein Wärmegefühl empfindet, sollte es weiterhin dabei belassen, weil er sich daran gewöhnt hat. Dieser Umstand bestätigt nur, dass es keine ideale Bettdecke gibt und jeder Mensch selbst entscheiden muss, welche Bettdecke für ihn am besten geeignet ist.
Diese Faktoren lassen sich natürlich auf verschiedenstem Wege erreichen. Bettdecken sind heute ein High-Tech-Produkt, das mit den unterschiedlichsten Arten und Füllungen aufwarten kann.

Noch ein Tipp für den richtigen Deckenkauf
Damit eine Bettdecke das notwendige Wohlfühlgewühl vermitteln kann, muss sie lang genug sein, um den ganzen Körper zu bedecken. Das Standardmaß (135 mal 200 Zentimeter) ist richtig für alle Menschen bis 1,80 Meter Körperlänge. Größere Menschen sollten sich lieber für die Komfortgröße (155 mal 220 Zentimeter) entscheiden.