Bettdecken Pflege - ein langes Leben für die Decke

Bettdecken aus Polyester- oder Daunenfüllung müssen eher gewaschen werden als andere, da sie eine schlechte Feuchteregulierung haben und sich bei diesen Decken eher Schweiß und Geruchsstoffe absetzen


Wie intensiv man sein Oberbett pflegt, hängt von den eigenen Bedürfnissen und dem Deckenmaterial ab: Bettdecken aus Polyester- oder Daunenfüllung müssen eher gewaschen werden als andere, da sie eine schlechte Feuchteregulierung haben. Schweiß und Geruchsstoffe setzen sich hier eher ab. Bettdecken mit edlem Tierhaar hingegen besitzen eine hervorragende Feuchtigkeitsregulierung und brauchen selten gewaschen werden.

Regelmäßig die Decke lüften
Alle Bettdecken benötigen nur wenig, aber dafür regelmäßige Bettdecken Pflege. In erster Linie gilt regelmäßiges Lüften, damit die Nachtfeuchtigkeit entweichen kann. Dabei muss bedacht werden, dass die Bettwaren weder in praller Sonne noch bei zu hoher Feuchtigkeit gelüftet werden dürfen. Zum täglichen Pflegeprogramm gehört auch das Aufschütteln der Decke. Dadurch lockert sich bei Daunen- und Federnbetten die Füllung, neue Lufträume werden geschaffen und das Füllmaterial erhält seine ursprüngliche Form zurück. Dabei darf man nicht vergessen, dass Decken auf keinen Fall mit Staubsauger und Teppichklopfer behandelt werden. Federn und Fasern könnten dem Druck nicht widerstehen, brechen und durch den Schweiß und die Ausdünstungen verkleben.

Beim Waschen bitte die Angaben des Herstellers beachten
Wenn man vorhat, seine Decke selbst zu waschen, muss zuerst geprüft werden, ob sie vom Hersteller als waschbar und trocknergeeignet deklariert wurde. Daunen- und Federprodukte dürfen bei höchstens 60 Grad gewaschen werden. Bei synthetischen Bettdeckenmaterialien deklarieren die Hersteller die Waschtemperatur bis 95 Grad, was ein Vorteil für Hausstauballergiker darstellen dürfte. Seit einiger Zeit gibt es auch waschbare Zudecken mit Naturhaarfüllungen, die in der Regel bei 30 bis 40 Grad gewaschen werden.

Ist die Maschine groß genug?
Für den Waschvorgang wird ein flüssiges Feinwaschmittel empfohlen, für Naturfaser ist ein Wollfeinwaschmittel zu wählen. Mittlerweise sind auch auf dem Markt extra für Daunenprodukte entwickelte Daunenspezialwaschmittel erhältlich, die die Pflege dieser Materialien erleichtern. Die Benutzung von Weichspülern wird eher nicht empfohlen. Sehr oft kommt es vor, dass Geräte normaler Größe zu klein sind. Denn für dickere Betten sowie für Komfort- und Übergrößen werden 7,5 kg Waschmaschinen als auch größere und leistungsfähige Trockner benötigt. In solchen Fällen stellen Fachwäschereien eine bequeme Alternative dar, wo man seine Decke circa alle fünf bis acht Jahre reinigen kann. Allerdings ist chemische Reinigung ein Tabu.

Nach dem Waschen
Da Federn und Daunen sehr langsam trocknen, ist das Trocknen im Trockner unerlässlich und unbedingt notwendig. Nach dem Trockenvorgang soll man die Decke ordentlich aufschütteln und gut auskühlen lassen. Eine andere Vorgehensweise nach dem Waschen wird bei Naturfasern empfohlen. Nach dem Schleudern sollte man die Naturhaare in ihre ursprüngliche Form strecken und an der Luft trocken lassen.

Schonende Aufbewahrung der Bettdecke
Einige Pflegehinweise sollten unbedingt beachtet werden, damit die Decken ihre Lebensdauer von bis zu 15 Jahren auch erreichen. Dazu gehört unter anderem die adäquate Aufbewahrung bei Nichtnutzung. Die beste Aufbewahrungsmethode ist in einfachen, oft dem Produkt beigefügten Aufbewahrungsbeuteln und –Aufbewahrungstaschen aus 100 Prozent Baumwolle. Nur so können Daunen und Federn weiter uneingeschränkt atmen. Die Aufbewahrung sollte stets in staubfreiem und trockenem Umfeld stattfinden. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass die Decken nicht zusammengepresst werden, da sonst die empfindliche Füllung Schaden nehmen könnte.