Wenn es draußen dunkel wird und der Stress des Tages ausklingt, gibt es kaum etwas Schöneres, als sich nach einem heißen Bad ins frisch bezogene Bett zu kuscheln. Einige lieben es, mit dem Kopf auf dem Emblem ihres Fußballvereins einzuschlafen, andere fühlen sich in Omas Spitzen-Bettwäsche am wohlsten und Kinder wickeln sich gemütlich in Spongebob Schwammkopf, Ernie und Bert oder ihre Lieblingsband ein.
Einmal im Monat wechseln reicht nicht!
Bettwäsche Garnitur ist heute lange nicht mehr nur ein Schutz für die teure Daunendecke und er verschwindet auch nur noch selten tagsüber im Bettkasten. Er ist vielmehr ein Ausdruck des persönlichen Geschmacks, genau wie die Möbel oder die restliche Wohnungseinrichtung. Selbstverständlich sind Laken und Bettbezug aber nicht nur optisch hübsche Accessoires, die den eigenen Stil unterstreichen. Sie erfüllen auch einen ganz konkreten Zweck. Der Mensch schwitzt im Schlaf. Der Bettbezug ist dazu da, diese Feuchtigkeit aufzunehmen, bevor sie sich in Matratze und Decke festsetzt und Milben und Bakterien einen Lebensraum bietet. Hierbei ist es extrem wichtig, dass die Bezüge einmal wöchentlich gewechselt werden, denn während des Schlafs verliert der Körper bis zu einem Liter Wasser. Auch wenn ein Großteil vom Schlafanzug oder Nachthemd aufgenommen wird, kann man sich leicht vorstellen, wie schnell die Aufnahmefähigkeit des Bettzeugs erschöpft ist. Nicht zuletzt deswegen muss das Material gut luftdurchlässig sein, damit die Haut „atmen“ kann und damit der Stoff schnell wieder trocknet.
Welcher Stoff darf es denn sein?
Mittlerweile gibt es unzählige Webverfahren und Materialmischungen, die auf bestimmte Temperaturverhältnisse und persönliche Vorlieben Rücksicht nehmen. Schließlich soll der Bettbezug nicht nur gut aussehen und funktional sein, er soll sich auch gut anfühlen. Die Industrie bringt täglich neue Muster, Farben, Stoffe und Sonderanfertigungen in Sachen „Bettbezug“ auf den Markt. Besonders beliebt sind die Biber-, Mikrofaser- und Linonbettwäsche, die man in fast jedem Katalog findet. Auch Satin- und Seersucker gehören inzwischen zu den bekannteren Varianten im Kaufhausregal. Darüber hinaus gibt es aber noch viele andere Stoffmischungen und „auslaufende Modelle“, die in Frage kommen. Die einen trocknen schneller, die anderen sind hautfreundlicher, wieder andere sind eher etwas fürs Auge oder haben den Vorteil, dass man sie heißer waschen kann. Wer die Wahl hat, hat die Qual! Und schließlich muss man sich ja auch noch entscheiden, ob man die Bettwäsche lieber einfach per Reißverschluss schließen möchte, oder nach guter alter Manier mit Knöpfen.