Bewegungserziehung - Übungen und Ablauf

Bewegungserziehung ist heutzutage nicht wegzudenken aus dem Alltag unserer Kinder, denn sie bringt nur Vorteile mit sich.


Übergewichtige Kinder werden oftmals gemobbt, fühlen sich unwohl und ausgegrenzt. Wenn man sich jedoch schon in jungen Jahren genügend bewegt, wird dies verhindert. Hierzu zählen verschiedene Übungen, die im Kindergarten, in Tagesstätten und zum Teil auch in Grundschulen ausgeübt werden. Zum einen gibt es verschiedene Übungen an Geländern, an denen die Kinder ihre Muskeln dehnen und ihre Gelenke strecken können. Zum anderen gibt es auch viele schöne Übungen, die mit Hilfe von Tauen vollzogen werden, das heißt hinaufziehen, durch die Luft schwingen und so weiter. Eine weitere Möglichkeit der Bewegungserziehung ist der Umgang mit Podesten, an denen die Kinder hinauf- und hinabklettern oder hinabhüpfen können, ähnlich wie bei Übungen auf dem Weichboden. Durch schiefe Ebenen lernen Kinder mit ihrem Gleichgewicht umzugehen. Man sieht, es gibts zahlreiche verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes von Bewegungserziehung, vor allem haben die Kinder viel Freude bei diesen Übungen und machen gleichzeitig was Gutes für sich und ihren Körper.

Ziele der Bewegungserziehung
Was sind die Absichten dabei, Kinder so früh wie möglich zum Bewegen zu bringen? Zum einen sind es motorische Gründe. Die Kinder bauen während den Übungen Muskeln auf und trainieren ihre Gelenke, Motorik und Rhytmik, sodass möglichen Krankheiten in späteren Jahren vorgebeugt werden kann. Zum anderen sind es gesundheitliche Gründe. Übergewicht wird verhindert, durch die Fettverbrennung, die bei den Übungen zwangsläufig zustande kommt. Die dritte Absicht der Bewegungserziehung ist der soziale Umgang zwischen den Kindern. Kinder haben Spaß dabei mit anderen Kindern zu spielen und sich zu bewegen, sie lernen sich durch manche Partnerübungen besser kennen und schließen leichter Freundschaften.

Weitere Vorteile
Durch sportliche Aktivitäten wird das Selbstwergefühl der Kinder gesteigert. Sie sehen sich, wie sie immer mehr Übungen meistern und sind zu Recht stolz auf sich. Oftmals kommt es in der Bewegungserziehung zu Situationen, in denen sich die Kinder gegenseitig helfen müssen, wenn mal keine Lehrkaft da ist oder wenn sie sich Hilfestellung leisten. Somit wird das Sozialverhalten um einiges aufgebessert und das Klima in der Klasse oder in der Gruppe wird viel harmonischer.
Aber das wichtigste dabei ist doch dass unsere Kinder Freude daran haben sich zu bewegen und Kontakte mit anderen Spielgefährten knüpfen.