Bewerbungsabsagen: Nicht verzagen, neue Versuche wagen!

Wer Bewerbungsabsagen erhält, ist frustriert, aber mit ein wenig Mut und den richtigen Tipps und Tricks nutzen Sie die Absage zu Ihren Gunsten.


Wenn Sie Bewerbungsabsagen erhalten, sind Sie enttäuscht und frustriert. Das ist eine natürliche Reaktion. Gehen Sie jedoch konstruktiv mit der Energie Ihres Ärgers um, die sich in Ihnen aufbaut. Richten Sie Ihre Frustration nicht gegen sich, sondern nehmen Sie die Absage als das, was sie ist: eine wichtige Information, die Ihnen weiterhelfen kann.

Das sollten Sie tun, wenn Sie Bewerbungsabsagen erhalten

  • Es kann an verschiedenen Gründen liegen, die außerhalb Ihres Einflussbereichs liegen, ob Sie die Arbeit bekommen oder ein anderer. Heutzutage sind Absagen nichts Außergewöhnliches, für jeden verfügbaren Arbeitsplatz melden sich manchmal weit mehr als hundert Bewerber. Sie sind mit Ihren Bewerbungsabsagen nicht allein, sondern einer von vielen.
  • Wenn Sie vorgefertigte nichtssagende Formulierungen lesen, dann sollten Sie Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen und sich nach dem wirklichen Grund für die Absage informieren. Schließlich können Sie nur auf diesem Weg die Informationen einholen und die nächsten Schritte planen.
  • Als Nächstes kontrollieren Sie Ihre Bewerbungsunterlagen. Diese sollten aus einem kurzen Anschreiben (in dem Sie sich vorstellen und Ihren Wunsch nach einer Einstellung darlegen), einem Lebenslauf (der keine unerklärbaren Lücken aufweist), einem Motivationsschreiben (in dem Sie Ihre speziellen Motivationen darlegen, in diesem Unternehmen tätig werden zu wollen) und schließlich – als Anhang – Ihren Zeugnissen (das Volksschulzeugnis müssen Sie nicht mitschicken) bestehen.
  • Der nächste Punkt, den Sie analysieren sollten, sind Ihre Qualifikationen. Waren Sie für den Job unterqualifiziert? Oder überqualifiziert? Vielleicht waren Sie zu lange arbeitslos. Möglicherweise haben Sie zu wenig Berufserfahrung. Oder die Zeugnisse weisen schlechte Noten auf. Sie können dies entweder selbst analysieren oder Sie nehmen tatsächlich mit dem Unternehmen Kontakt auf, das Sie angeschrieben hatten.

Lernen Sie aus Fehlern

  • Schlussendlich können Sie sich auch mit der für Sie zuständigen Bundesagentur für Arbeit in Verbindung setzen. Dort wird man Ihnen behilflich sein, Ihre Bewerbungsabsagen zu analysieren, um festzustellen, inwieweit Sie sich bei Ihrer nächsten Bewerbung besser präsentieren können.
  • Am wichtigsten ist es, sich nicht den Mut nehmen zu lassen, wenn es um Bewerbungsabsagen geht. Vielleicht können Sie versuchen, auf neue und innovative Weise auf Jobsuche zu gehen. Verteilen Sie Flugzettel in der Hauptstadt, posten Sie Bewerbungen in gut besuchten Supermärkten, sprechen Sie mit allen Bekannten über Ihren Wunsch nach einem guten Job.
  • Zusätzlich zu diesen Aktivitäten können Sie sich bei der für Sie zuständigen Arbeitsagentur über Kurse informieren, die für Langzeitarbeitslose entwickelt wurden und ein spezielles Coaching bieten, damit Sie sich bei der nächsten Bewerbung erfolgreicher präsentieren können und so hoffentlich keine Bewerbungsabsagen mehr in Ihrem Briefkasten finden.