Beziehungsunfähigkeit: wie äußert sie sich?

Es gibt viele Menschen, die unter ihrer eigenen Beziehungsunfähigkeit oder die des Partners leiden. Aber wie äußert sich Beziehungsunfähigkeit?


Eine gesunde Partnerschaft basiert auf einer tiefen Vertrautheit, die beide Parteien füreinander empfinden sollten. Das Vertrauen zueinander ist anfangs meistens nicht sehr stark, da sich die Partner gegenseitig zunächst erst einmal richtig kennen lernen müssen um eine gewisse Vertrauensbasis aufzubauen. Das ist in der Regel ganz normal. Es gibt aber auch Menschen die niemals gelernt haben, was Vertrauen eigentlich ist. Vielleicht wurde das Vertrauen auch bereits zuvor schon missbraucht und die Wunde ist noch nicht verheilt. Diese Menschen neigen zu einer Beziehungsunfähigkeit, da sie durch ihr ständiges Misstrauen ihrem Partner, oft auch grundlos, falsche Sachverhalte unterstellen oder beginnen den Partner zwanghaft zu kontrollieren. Dieses Misstrauen führt demnach zu Missverständnissen, zu Ärger und letztendlich zu Streitereien, die sich häufen und zu einer Trennung führen können.

Die Angst vor Verlusten verhindert die Entstehung von Liebe und Vertrautheit
Viele Menschen, die unter einer Beziehungsunfähigkeit leiden, haben große Angst vor einer Enttäuschung. Die Angst verlassen zu werden und die Angst, dass intime und geheime Informationen plötzlich vom Ex-Partner weitererzählt werden, sind allgegenwärtig. Eine Beziehungsunfähigkeit wird niemals am Anfang einer Beziehung bemerkt. Zu Beginn einer Beziehung ist das Paar blind vor Liebe und hat noch keine Ahnung, dass die Liebe sehr zerbrechlich sein kann. Aber wann und wie äußert sich eine Beziehungsunfähigkeit? Viele Paare trennen sich leider bevor sie den eigentlichen Grund ihrer Streitereien entdeckt haben. Oft steckt Unwissenheit dahinter aber auch fehlende Kraft um der Ursache einer schlecht laufenden Beziehung auf den Grund zu gehen. Der beziehungsunfähige Mensch ist unglücklich, weil er nicht vertrauen kann und der Partner ist verletzt und ebenso unglücklich, weil ihm kein Vertrauen entgegengebracht wird. Das sind fiese Beziehungskiller und aus diesem Teufelskreis ist es nicht leicht einen Weg hinaus zu finden.

Es ist durchaus möglich zu lernen sein Herz für die Liebe zu öffnen
Ist also einer der Partner beziehungsunfähig, so muss der andere Partner verdeutlichen, dass er es ernst meint und er das Vertrauen verdient hat und nicht missbrauchen will. Es ist nicht einfach ein misstrauisches oder gar ein zu tief verletztes Herz zu heilen, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Ist die Beziehung so stark, dass sich ein Vertrauensgefühl entwickelt, kann das ein schöner Beweis für die wahre Liebe sein. Aber auch wahre Liebe ist keine Garantie für die Ewigkeit!