Biersche Stauung

Die Biersche Stauung funktioniert über einen Blut-Rückstau, der sich heilsam auf den Organismus auswirken soll. Die Behandlung kann unerschiedlich oft wiederholt werden.


Die Biersche Stauung wurde nach dem Chirurgen August Bier benannt. Dieser entwickelte die für das Verfahren genutzte Kombination eines Schröpfglases mit einer Saugglocke. Die Behandlung gehört zu den ausleitenden Verfahren.

Durchführung:
Der Therapeut erzeugt beim Patienten eine venöse Verstopfung. Diese leichte Blockade führt er an den Extremitäten über elastische Binden und am Rumpf über bestimmte Saugglocken herbei. In der Regel wird die Behandlung, je nach Krankheitsbild, unterschiedlich oft wiederholt. 

  

Wirkung:
Durch die vorübergehende Stauung kommt es zu einer Blutüberfüllung, die sich positiv auf die Abwehr- und Heilungsmöglichkeiten auswirken soll. 

  

Einschränkungen:
Es liegen keine wissenschaftlichen Belege zur Wirksamkeit dieser Therapie vor. Generell ist die Biersche Stauung von einem Arzt zu betreuen, um gegebenenfalls auftretende Nebenwirkungen behandeln zu können.