Biodünger für Rosen

Es muss nicht immer der Super-Dünger aus dem Gartenmarkt sein. Auch ein Biodünger lässt Rosen wachsen.


Der Düngemarkt gibt viele sogenannte „Wundermittel“ her, die aber alle auf chemischen Grundlagen beruhen. Wer hier eher ökologisch orientiert ist und nicht immer gleich mit der Industrie heranrücken will, der sehnt sich nach echten Tipps, wie man der Rose auch mit Hausmitteln aus der Natur etwas Gutes tun kann. Hilfreich hat sich für Sie erkundigt und die besten Tipps für eine natürliche Düngung zusammengefasst.

Gesundheit kommt aus dem Boden
Viel wichtiger als ein Dünger ist der richtige Standort. Das ist die Basis, auf der die Gesundheit der Pflanze aufgebaut ist. Die Rose an sich steht nicht gerne mit den Füßen im Nassen, denn das lockt Pilzbefall und Schimmel an, wie zum Beispiel den Rosenrost. Daher ist es wichtig, dass die Pflanze sonnig steht und an ihrem Platz immer ein kleines Lüftchen weht. Zu heiß sollt es allerdings für eine Strauchrose nicht werden, also sollten Sie darauf achten, dass sie nicht direkt an einer Mauer oder in der Ecke steht. Dort staut sich die Luft und es wird zu trocken und stickig für die schöne Pflanze.

Mit Nährstoffen gegen Blattläuse
Als erster Schritt in Sachen Nährstoffzufuhr sollten Sie immer auf eine organische, beziehungsweise mineralische Düngung zurückgreifen. Diese Düngemittel bestehen aus pflanzlichen und tierischen Nährstoffen, die die Mikroorganismen, die im Boden leben, ernährt und die somit der Pflanze wiederum zu Gute kommen können. Eine gut durchlüftete, aufgelockerte Mulchschicht aus Rasenschnitt, Kompost und Laub versorgt die darunterliegende Erde ausreichend mit Nährstoffen und trägt so zu einer guten Fauna bei. Auch hält diese Schicht die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut, was bei Rosenfreunden nicht gern gesehen ist und so manchen Rücken quält.
Nährstoffe sind vor allen Dingen gut, wenn es um darum geht Lattläuse abzuhalten. Diese beißen nämlich nur dünne, schwächliche und weiche Pflanzenteile an. Ist eine Pflanze im Allgemeinen mit zu wenig Nährstoffen versorgt und verfügt nicht über starke Zellwände, so haben die Läuse leichtes Spiel. Deshalb gilt hier: Vorsorge ist besser als Nachsorge!

Biodünger: Bananen und Co.
Im Fachgeschäft gibt es Biodünger als Alternative zu künstlichen Düngern auch Mittel, die aus pflanzlichen Stoffen hergestellt werden. Dabei ist es jedoch nicht nötig, diese unbedingt zu kaufen, denn man kann sich Kräutersude und Jauchen selbst herstellen, wenn man ein bisschen Zeit und Resistenz gegen den doch unangenehmen Geruch mitbringt. Diese „Kräutertees“ wie zum Beispiel aus der Brennessel, dem Reinfarn, dem Knoblauch oder dem Ackerschachtelhalm können nicht nur Schädlinge vertreiben, sondern auch den Boden düngen und für genügend Kraft sorgen.
Auch Bananenschalen sind ein toller Dünger für Rosenbeete. Pro Strauch nehmen Sie die Schale einer großen Banane, scheiden sie klein und arbeiten Sie sie in den Boden ein.