Wer sein Singledasein als trostlos empfindet, Abende auf der Couch wieder zu zweit verbringen möchte, und dafür auch bereit ist, die ein oder andere Beziehungsnerverei in Kauf zu nehmen, der begibt sich auf Partnersuche. Manchem ist die Jagd durch sämtliche Clubs der Stadt nach dem Objekt der Begierde zu offensiv. Daher begibt sich so manch einsames Herz in Flirtlines oder antworten auf Kontaktanzeigen in der Zeitung.
Auf der Suche nach dem Partner für das Leben ist jedes Mittel recht. Hauptsache, er steht irgendwann vor einem. Dann findet auch die ermüdende Froschküsserei endlich ihr Happy End. Besonders spannend wird es, wenn beide Beteiligten das Äußere ihres Flirtpartners nicht kennen und es zum ersten Treffen kommt.
Der erste Eindruck ist die halbe Miete
Sicherlich ist ein solches Blind Date gleich dem Sprung ins kalte Wasser. Man trifft auf einen völlig fremden Menschen, von dem man bestenfalls die Stimme kennt. Denn vor den meisten Blinddates wird erst einmal stundenlang telefoniert. Das gegenseitige Beschnuppern über das Telefon dient dazu, um erste Sympathiemerkmale seines Gegenübers herauszufiltern. Stellen beide Singles fest, dass es da durchaus Gemeinsamkeiten gibt, wird zum zweiten Schritt, einem Treffen, besagten Blind Date übergegangen. Dies findet meist in einem Restaurant, einer Bar oder auch im Park statt. Es sollte auf jeden Fall ein Ort sein, der nicht ablenkt. So kommt man leichter in ein tiefsinniges Gespräch, die Basis für ein näheres Kennenlernen.
Nerven bewahren
Wenn sich nun beide zum ersten Mal gegenüberstehen, ist es vor allem wichtig, die Nerven zu bewahren. Ein ruhiger, aber trotzdem sehr interessierter Eindruck zeigt die größte Wirkung. Ganz im Gegenteil zu nassen Hände beim ersten Händedruck. Sie hinterlassen einen negativen Eindruck und wirken besonders bei Männern abschreckend. Denn dies wird von den meisten Damen als ein Zeichen für Unsicherheit gewertet. In der Regel ein Merkmal, auf das meisten Frauen nicht stehen.
Souveränität siegt
Sind sich beide sympathisch, kommt man sich auch schnell näher und verabredet sich für ein weiteren Date. Ist das Gegenteil der Fall, kann man sich das auch offen sagen. Doch Vorsicht vor zu viel Eile. Denn manchmal ergibt sich die Liebenswürdigkeit von Menschen nicht nur allein durch ein sympathisches Äußeres. Ein Partner, mit dem man gut reden kann und der ähnliche Interessen hat, ist der Grundstein für eine harmonische Beziehung. Deswegen sollte man sich bei einer solchen Angelegenheit nie selbst unter Druck setzen. Auch zu versuchen, etwas zu erzwingen, ist zum Scheitern verurteilt. Denn Zwang und Druck sind in Herzensangelegenheiten stets die sicheren Beziehungskiller. Auch dann, wenn sie noch nicht einmal angefangen hat.