Blühende Steine (Conophytum) : Aus alt mach Neu

Die Blüten der afrikanischen Zimmerpflanze Conophytum sehen einfach aus wie blühende Steine.


Botanischer Name: Conophytum

Allgemeines
Blühende Steine, auch „Kegelpflanzen“ genannt, sind kleine stengellose, wasserspeichernde Pflanzen aus Afrika. Sie bestehen aus zwei fast vollständig zusammen gewachsenen dickfleischigen Laubblättern, wodurch die Pflanze ein kugel-, kegel-, oder zylinderförmiges Aussehen bekommt. Die Blätter können grün, rötlich, braun und weißlich blau gefärbt sein. Jedes Jahr bildet die Pflanze im Sommer ein neues Paar Blätter, die im Inneren der alten herangebildet werden und von ihnen die Feuchtigkeit beziehen. Irgendwann platzt die Hülle der alten auf, und die neuen Blätter erscheinen. Die Blühzeit der Conophytum liegt im Herbst und Winter. Sie entwickelt zwischen den beiden Blättern Blüten an Stielen in den Farben weiß, orange, lila und rot.

Standort
Die Conophytum braucht viel Licht und frische Luft. Sie kann gut auf sonnigen Fensterbänken stehen. Im Sommer aber, wenn die Conophyten ihre Ruhezeit haben, sollten sie vor praller Sonne geschützt werden. Die normalen Zimmertemperaturen sind in Ordnung für die Pflanzen. Aus ihrer natürlichen Heimat sind sie große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gewöhnt und daher sehr robust.

Pflege
Als Substrat eignen sich mineralische Mischungen, wie zum Beispiel ein Lava-Bims-Gemisch. Das Gefäß sollte dafür besser flach und breit sein, da es sich um Flachwurzler handelt. Gut ist es, wenn es Löcher besitzt, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Gießen sollte man Conophytum sehr zurückhaltend. Während der Wachstumszeit macht man es in regelmäßigen Abständen, wenn das Substrat abgetrocknet ist. Besser noch man besprüht die Pflanze. Gedüngt wird während der Wachstumszeit mit Kakteendünger in halber Konzentration. In der Ruhezeit im Sommer aber sollte man sie nur bei starker Hitze übersprühen und sonst in Ruhe lassen.

Vermehrung
Man kann die Conophytum sowohl über Samen, als auch über Stecklinge vermehren. Die Samen werden im Herbst oder Frühjahr ausgesät, dabei muss die Temperatur bei mindestens 20 Grad Celsius liegen und das Substrat darf die erste Zeit nicht austrocknen. Wenn die Sämlinge aufgelaufen sind, muss für stets frische Luft gesorgt werden. Im Fall von Stecklingsvermehrung, pflanzt man diese einfach in ein feuchtes Substrat, am besten während der Hauptwachstumszeit im Herbst oder Winter. Ein längeres Abtrocknen führt allerdings zum Absterben der Stecklinge.

Schädlinge und Krankheiten
Schädlich kann eine zu hohe Luftfeuchtigkeit werden, da dann die Blätter aufplatzen können. Ansonsten handelt es sich über eine recht unproblematische Pflanze, bei der kein Schädlingsbefall zu erwarten ist.