Blutzucker Normwerte: Ab wann wird’s gefährlich?

Diabetes – diese Diagnose ändert täglich für viele Menschen ihr gesamtes Leben, aber ist es muss nicht unbedingt das Ende von allem bedeuten, seine Blutzucker Normwerte zu kontrollieren.


Natürlich, muss man nach der Diagnose vieles ändern aber im Großen und Ganzen kann man leben wie zuvor. Man muss vor allem lernen, besser auf seinen Körper zu achten und besser mit ihm umzugehen. Man hat zu lernen, genauer darauf zu achten, wie sein Körper sich im Laufe des Tages verändert, denn der Blutzucker ändert sich, ob man nun schläft, Sport macht oder gerade was gegessen hat und dem entsprechend muss man sich anpassen.

Kontrollen sind wichtig
Allgemein gilt bei der dreimonatigen Kontrolle der Blutzucker Normwerte, bei der Blut abgenommen wird und im Labor untersucht wird: nüchtern sein. Der HB1c Wert, also der Mittelwert der letzten acht Wochen, sollte nicht über 7, 5 sein. Im Vergleich dazu: die Blutzucker Normwerte eines „normalen“, nicht zuckerkranken Menschen liegen bei unter 6, 5. Die „aktuelle“ Blutzucker Normwerte sollten zwischen 90 und 110/120 liegen. Messen kann man das am besten mit einem Blutzuckermessgerät, das in etwa aussieht wie ein Kugelschreiber. Am vorderen Ende ist eine winzig kleine Nadel, die auf Knopfdruck in die Fingerspitze sticht, dann muss man die Fingerspitze kurz an einen Streifen am Gerät halten und innerhalb von ein paar Sekunden kennt man den Wert. Es gibt auch noch eine andere Methode und zwar das Messen mit Harnstreifen, sie messen aber sehr ungenau.

Worin liegen die Gefahren, wenn man seine Blutzuckerwerte nicht unter Kontrolle hat?
Wie die meisten wissen, kann Diabetes oder eben eine grobe Abweichung von den Blutzucker Normwerten, die über längere Zeit nicht behandelt wird, schwere Folgeschäden mit sich bringen, Zum Beispiel Probleme mit den Augen, mit den Nieren, mit verstopften Gefäßen, den diabetischen Fuß und manchmal (bei Diabetes mellitus 2) auch das metabolische Syndrom, das heißt es ist durchaus möglich, an dieser Krankheit zu sterben, wenn man nicht dagegen steuert. Aber es gibt nicht nur Langzeitschäden. Oft müssen Diabetiker viel öfter Harn lassen als andere, ihnen ist vermehrt heiß und manchmal trinken sie so viel, bis ihnen schlecht ist. Oft kann es auch passieren, dass einem plötzlich schwindelig und schwarz vor Augen wird. Und dann gibt es noch den hypoglykämischer Schock, den sogenannten Zuckerschock, der auftritt, wenn eine Unterzuckerung vorliegt, deswegen ist es sehr wichtig, als Diabetiker immer einen Traubenzucker (am besten aus der Apotheke) und am besten noch eine Flasche Wasser mit sich zu haben, um auf alle Schwankungen der Blutzucker Normwerte richtig reagieren zu können.