Wurde eine Zuckerkrankheit entdeckt, ist die sofortige Einleitung einer Diabetes Therapie nötig, um mögliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Die Therapien zielen auf eine Erhaltung der Lebensqualität des Erkrankten, sie sollen unter anderem dazu beitragen, das Leben der Betroffenen zu verlängern.
In erster Linie muss der Blutzuckerspiegel stabilisiert werden, also sowohl eine Überzuckerung, wie auch eine Unterzuckerung umgangen werden. In einigen Fällen ist es möglich, den Zuckerstoffwechsel nur mit einer Umstellung der Lebensgewohnheiten zu stabilisieren. Dies ist jedoch nur bei Typ-2-Diabetes zu erreichen.
Behandlung eines Typ-1-Diabetes
Ist man an Typ-1-Diabetes erkrankt, so steht vordergründig vor allem der Insulinmangel. Daher muss eineDiabetes Therapie stattfinden, die den Körper mit genügend Insulin versorgt. Dazu muss eine auf den Patienten abgestimmte Therapie durchgeführt werden. Diabetiker, die Insulin spritzen müssen, sollten alle ein bis drei Monate zum Arzt gehen, um sich durchchecken zu lassen. Damit wird gewährleistet, dass die Diabeteseinstellung stets gut ist und jede Veränderung sofort erkannt wird.
Behandlung eines Typ-2-Diabetes
Zur Behandlung von Typ-2-Diabetes muss zunächst ein ausführliches Beratungsgespräch stattfinden. Dabei wird das Verhalten und die Lebensgewohnheiten hinsichtlich Ernährung, Genussmittel und Sport geprüft. Bei Diabetes-Erkrankungen steht eine gesunde und ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensführung im Mittelpunkt. Wenn auf diesem Weg keine Erfolge erzielt werden und sich der Blutzuckerspiegel so nicht stabilisieren lässt, dann werden Therapien mit Tabletten und/oder Insulininjektionen nötig, um den Blutzucker senken oder anstiegen lassen zu können.
Es gibt einige Schulungsprogramme, die den betroffenen Diabetiker eine Selbstbehandlung seines Stoffwechsels ermöglichen. Früher wurden Diabetiker meist in Krankenhäusern behandelt, mittlerweile gibt es viele Praxen, die ihren Schwerpunkt auf die Behandlung von Diabetes gelegt haben.