Bodenanalyse - Ablauf

Die Bodenanalyse gibt dem Hobbygärtner die Möglichkeit, seine Blumen und Pflanzen gezielt und effizient zu düngen


Welcher Hobbygärtner ärgert sich nicht, wenn seine Pflanzen plötzlich nicht mehr so gedeihen, wie er es in der Vergangenheit gewohnt war? Bevor er anfängt einen beliebigen Dünger auszubringen, sollte er eine Bodenprobe durchführen lassen.

Welchen Mangel erkennt die Bodenanalyse?

  • Es gibt wohl einige Hobbygärtner, die sich wundern, dass zum Beispiel die Rosen nicht mehr so schön blühen wie im Vorjahr, oder die Stauden nur noch dahin vegetieren.
  • Besonders schlimm wird es für den Hausgärtner, wenn die liebevoll herangezogenen Gemüsepflanzen nicht mehr im gewohnten Maße wachsen wollen.
  • Die Zeichen deuten meistens auf eine Bodenmüdigkeit hin. Den Pflanzen fehlen Nährstoffe und der Boden ist so ausgelaugt, dass er nichts abgeben kann.
  • Ganz falsch wäre es allerdings, wenn jetzt irgendein Dünger ausgebracht würde. Dann besteht die Gefahr, dass die Pflanzen überdüngt werden. Einzig eine Bodenanalyse kann gezielt die Stoffe herausfiltern, die dem Boden fehlen.

Wann sollte man eine Bodenanalyse durchführen?

  • Wenn das Rosenbeet schon viele Jahre immer den gleichen Stammplatz im Garten hat, oder die Stauden jahrelang an derselben Stelle wachsen, dann kann es zu Bodenmüdigkeit kommen. Jede Pflanze hat einen unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen.
  • Wenn diese Nährstoffe aufgebraucht sind und der Boden nicht gezielt gedüngt wird, dann kann kein normales Wachstum zu erwarten sein. Bevor man dann Düngern aus dem Baumarkt nachhilft, sollte man die Kosten einer gezielten Bodenanalyse auf sich nehmen.
  • Danach weiß man genau, welche Nährstoffe dem Boden fehlen. So kann man anschließend die Gaben von Düngemitteln gezielt und pflanzengerecht ausbringen.


Wie funktioniert eine Bodenanalyse?

  • Das Verfahren ist immer gleich und kann zu keinen nennenswerten Unterschieden der Kosten führen. Für die Analyse sollten Sie Bodenproben von den verschiedenen Stellen Ihres Gartens einschicken. Dann ist es wichtig, dass Sie auch die Bepflanzung der Bodenprobe mit angeben.
  • Es ist ein Unterschied, ob die Bodenanalyse für das Zierpflanzenbeet durchgeführt werden soll oder für das Kräuterbeet bestimmt ist. Nach der Entnahme der Bodenprobe wird diese in einen eigens dafür vorgesehenen Behälter gefüllt.
  • Diese sicher verpackten Proben schicken Sie dann an ein Institut Ihrer Wahl. Nach circa drei Wochen werden Sie das Ergebnis schwarz auf weiß vorliegen haben.