Bodyflying: Ein einmaliges Erlebnis

Bodyflying ist eine Alternative zum Fallschirmspringen und findet in einem künstlichen Windkanal statt.


Extremsportarten wie Fallschirmspringen oder Skydiving begeistern die Menschen schon immer und bringen sie an ihre persönlichen Grenzen. Allerdings gibt es zum Fallschirmspringen auch eine reizvolle Alternative, die einen geringeren Aufwand erfordern und dennoch alle Aspekte des Schwebens beinhaltet, diese Alternative nennt sich Bodyflying.

Grundvoraussetzungen
Das Bodyflying beinhaltet alle Aspekte, die das Fallschirmspringen so reizvoll machen. Man trägt dabei ebenfalls einen Anzug und eine Schutzbrille, wobei spezielle Falten im Anzug zwischen Armen und Beinen dazu beitragen den Auftrieb und somit den Handlungsspielraum zu erhöhen. Der einzige Unterschied zum Fallschirmspringen ist, dass das Bodyflying nicht im freien Fall, sondern in einem künstlichen Windkanal stattfindet. In diesem entstehen Windstärken von bis zu 200 Stundenkilometer, modernere Anlagen können sogar Windgeschwindigkeiten von 270 Stundenkilometer erzeugen. Das kommt auch in etwa dem Wert nahe, der bei einem freien Fall entsteht.
Natürlich ist auch der geringe Aufwand, der bei dieser Alternative entsteht, reizvoll. Man muss lediglich den Anzug und die Schutzbrille anlegen und dann einen Windkanal betreten. In diesem wird die Windstärke dann angepasst. Dank einer solchen Anlage kann man sich nach Wunsch erst einmal langsam an das Gefühl des freien Schwebens gewöhnen und verschiedene Stärken ausprobieren. Außerdem können Extremsportler in einen solchen Windkanal auch Freefly Übungen erlernen und je nach Belieben experimentieren.
Das Mindestalter liegt bei acht Jahren und die Gewichtsgrenze bei 95 Kilogramm. Wer sich gelegentlich sportlich betätigt, wird die Grundvoraussetzungen sicher erfüllen. Alkohol ist ein absolutes Tabu, wie er es in jedem Sport sein sollte. Für die meisten Menschen ist diese Alternative zum Fallschrimspringen also ein realisierbarer Traum.
Wer das Bodyflying zum ersten Mal macht, erhält eine Schulung per Videoanleitung. Wenn die Schulung vorbei ist und die Ausstattung stimmt, findet ein erster Praxistest statt. In kleinen Gruppen kann so jeder seine Flugkünste erproben. Ein Fluginstruktor steht dabei jedem Einzelnen zur Verfügung, er hilft bei der richtigen Haltung und korrigiert Fehler.

Die Reize des Schwebens
Die Vorteile und Reize sind zahlreich. Der Sportler kann eine beliebige Zeit im Windkanal zubringen, während man beim Fallschirmspringen nur einen Sprung hat. Auch kann man bei der Alternative zum Fallschirmspringen viel mehr ausprobieren und erlernen, als beim kurzweiligen Fallschirmsprung. Auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis für jeden Extrem- und Normalsportler, der das Gefühl des freien Schwebens genießt oder kennenlernen will. Auch für Menschen, die Angst oder Zweifel haben, ist diese Methode angebracht. Das Bodyflying erlaubt eine beinahe unbegrenzte Schwebezeit und das einmalige Gefühl der Schwerelosigkeit, die den Menschen schon immer fasziniert.