Bodymaßindex berechnen - so geht’s

Bodymaßindex berechnen, heißt eine Aussage darüber zu treffen, ob man mit seinem aktuellen Gewicht noch im gesunden Bereich liegt.


Der Bodymaßindex (BMI) ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Die Berechnung des Bodymaßindex wurde von Adolphe Quételet, welcher ein belgischer Astronom und Statistiker war, entwickelt. Übergewicht ist ein weltweit zunehmendes Problem; der BMI wird vor allem dazu verwendet, auf diese Gefährdung hinzuweisen. Folgendermaßen kann man den Bodymaßindex berechnen.

Bodymaßindex berechnen

  • Man nehme die Körpermasse in Kilogramm und dividiere sie durch die Körpergröße in Metern.
  • Der BMI kann auch bei Kindern und Kleinkindern als Maß für die gesunde Entwicklung des Kindes verwendet werden. Der BMI wird nach derselben Formel wie der BMI von Erwachsenen errechnet, jedoch wird bei Kindern unter 25 Monaten die Länge im Liegen anstelle der Höhe im Stehen herangezogen.

Auswertung beim Bodymaßindex berechnen

  • Die Werte von normalgewichtigen Personen liegen zwischen 18, 5 und 25. Von 18, 5 bis 16 ist man untergewichtig und ab 16 bewegt man sich im gefährlichen Bereich der Untergewichtigkeit. Bei einem Wert von 18, 5 bis 30 spricht man von Übergewicht. Bewegt man sich in einem Bereich von 30 bis 40 ist man adipös, sprich Fettleibig und ab 40 befindet man sich wieder in einem gesundheitsschädlichen Bereich.
  • Alter und Geschlecht spielen bei der Interpretation des BMI eine wichtige Rolle. Männer haben in der Regel einen höheren Anteil von Muskelmasse als Frauen.

Was tut man, wenn man in einen der gesundheitsschädlichen Bereiche fällt?

  • Ab einem Bodymaßindex unter 17, 5 spricht die WHO, die World Health Organization, von einer sogenannten Magersucht, auch Anorexia nervosa genannt. Dies ist eine Essstörung, die gekennzeichnet ist durch eine völlige Nahrungsverweigerung und einer Körperschemastörung, das heißt, die Patienten, meist Frauen, genauer gesagt Mädchen im Teenager-Alter, nehmen sich trotz teilweise lebensgefährlichen Untergewicht, als zu dick war.
  • Eine Adipositas, sprich eine Fettleibigkeit, liegt,nach WHO-Definition, ab einem Bodymaßindex von 30 vor, wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird.
  • Wenn man in einen der beiden Bereiche fällt, ist höchste Eile angeraten, einen Arzt aufzusuchen, mit dessen Hilfe man die schrittweise Veränderung in einen normalgewichtigen und/oder gesunden Bereich besprechen und vereinbaren sollte. Eine Essstörung ist eine Verhaltensstörung mit meist ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden. Bodymaßindex berechnen - über die Aussagekraft lässt sich streiten, da nur eine Aussage über das Gewicht gemacht wird und nicht über die tatsächliche Beschaffenheit (Muskelmasse) des Patienten.