Bonviva - Anwendungsgebiete und Wirkungsweise

Bonviva gehört zu den Arzneimitteln, welche auch Bisphosphonate genannt werden. Hier finden Sie die Anwendungsgebiete und die Nebenwirkungen von dem Medikament Bonviva.


Das Medikament wird zur Behandlung von Osteoporose verwendet. Dies ist eine Schwächung und Verringerung des Knochengewebes. Das Medikament bonviva trägt zum Wiederaufbau des Knochens bei. Bei Frauen nach den Wechseljahren besteht ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Für diese Behandlung wird das Medikament eingesetzt.

 

Wirkung des Medikamentes

In dem Medikament Bonviva befindet sich der Wirkstoff Ibandronsäure. Diese Säure verhindert Brüche der Wirbelkörper. Die Knochen befinden sich in einem ständigen Ab- und Aufbau. Bei Hormonmangel und in den Wechseljahren wird weniger Knochenmaterial gebildet. Da kommt es in vielen Fällen zu Osteoporose. Der Wirkstoff Ibandronsäure gehört zu der Wirkstoffgruppe der Bisphosphonate. Dieser Wirkstoff hemmt die Tätigkeit der knochenabbauenden Zellen. Dadurch wird der Knochenstoffwechsel zum Aufbau hin verschoben.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente reagiert, können diese Nebenwirkungen auftreten, müssen aber nicht. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Magenschleimhautentzündung, Sodbrennen, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Hautausschlag und Muskelkrämpfe. Zu den gelegentlichen Nebenwirkungen zählen Schluckstörungen, Erbrechen, Rückenschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Speiseröhrengeschwüre. Seltene Nebenwirkungen sind Dünndarmentzündung, Blutgefäßschwellungen, Nesselsucht und Gesichtsschwellungen. Risikofaktoren für einen Kieferknochenabbau sind die Krebserkrankungen, die Chemotherapie, die Strahlentherapie und mangelnde Mundhygiene. Bei einer Langzeitanwendung von Bonviva kommt es immer wieder zu Oberschenkelbrüchen. Wenn Sie diesbezüglich Bedenken haben, sollten Sie Kontakt zu Ihrem Arzt aufnehmen. Patienten, die dieses Medikament einnehmen möchten, sollten vorher eine nächtliche Nüchternperiode einhalten. Das heißt, dass Sie in der Zeit keine anderen Medikamente einnehmen sollten. Auch nach der Einnahme von Bonviva müssen Sie eine Stunde nüchtern bleiben.

Gegenanzeigen

Während einer Schwangerschaft und während der Stillzeit darf das Medikament nicht eingenommen werden. Wenn Sie eine Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff haben, müssen Sie das Medikament vermeiden. Bei starken Nierenfunktionsschäden und bei einem Mangel an Kalzium im Blut darf das Medikament nicht verwendet werden. Bei Nierenerkrankungen und bei Störungen des Mineralstoffwechsels sollte Bonviva nur mit Absprache Ihres Arztes eingenommen werden. Bei Kindern und Jugendlichen gibt es keine Studie zu Wirkung und Unbedenklichkeit von Ibandronsäure. Der Wirkstoff wurde nicht für die Behandlung einer im Kindesalter auftretender Erkrankungen entwickelt.