Nur wer sein Boot ordentlich und regelmäßig mit einer Bootspolitur pflegt, kann sicherstellen, dass der Kunststoff ausreichend vor umweltbedingtem Schmutz, UV-Licht und Salzwasser geschützt ist und nicht mit der Zeit spröde, stumpf und glanzlos wird.
Die geeignete Bootspolitur und das passende Wachs werden am besten im Winterlager aufgetragen, bei besonders beanspruchten Oberflächen ist eine zusätzliche Anwendung während der Saison empfehlenswert.
Die richtige Politur und ihre optimale Verarbeitung für jedes Boot
Bei einem neuwertigen Boot wird die Oberfläche sorgfältig gereinigt und danach ein hochwertiges Marine-Wachs aufgetragen und dieses aufpoliert. Ist das Boot bereits etwas älter und der Kunststoff sieht nicht mehr wie neu aus, sollte man bei der Pflege nicht mehr zu Wachs greifen, sondern zu einer qualitativ guten Bootspolitur. Die feinen Polierkörper säubern die Oberfläche perfekt und schützen sie vor neuen Verschmutzungen. Anschließend ist ein nacharbeiten mit Wachs möglich, aber nicht notwendig. Ist der Kunststoff des Bootes bei schon älteren Modellen bereits sichtbar angegriffen, wird das Fahrzeug mit einem Rubbing, das auch feine Kratzer entfernt, aufpoliert. Optimal ist hier der Einsatz einer Poliermaschine, mit Hilfe derer man offenporige und verwitterte Oberflächen wieder zum Strahlen bringt. Danach wird für den neuen Schutz Wachs aufgetragen. Bei sehr alten Booten mit bereits offensichtlich sehr angegriffenem Kunststoff, sollte man eine Schleif-Polier-Paste auftragen, die selbst stark verschmutztes, verblichenes, vergilbtes Material wieder glänzen lässt. Auch hier sollte eine Poliermaschine verwendet und danach Wachs aufgetragen werden.
Auf den richtigen Zeitpunkt und die richtige Verarbeitung kommt es an
Die Bootspolitur sollte nie in der prallen Sonne aufgetragen werden, da die Oberfläche in der Wärme zu schnell trocknet und dann unschöne Schlieren zurück bleiben. Zwischendurch wechselt man immer wieder den Lappen, damit Schmutz nicht über die ganze Fläche verteilt wird. Es sollte stets zügig gearbeitet werden, um ein Antrocknen zu verhindern, da dies ein Nachpolieren deutlich erschweren würde. Es sollte immer eine echte Bootspolitur verwendet werden, da Autopolituren meist Silikon enthalten, dass ein späteres ausbessern oder überlackieren fast unmöglich macht. Außerdem garantiert eine Bootspolitur, die optimal auf die Außenhaut eines Wasserfahrzeuges abgestimmt ist, einen wesentlich besseren Langzeitschutz.