Boßeln - Regeln

Beim Boßeln gibt es normalerweise einheitliche Regeln, die jedoch von den Spielern verschiedener Länder leicht abgeändert oder beliebig ausgesetzt werden können.


Beim Boßeln versuchen die Sportler und Sportlerinnen die Boßelkugel mit möglichst wenigen Würfen über eine vorher festgesetzte Strecke zu werfen. Dabei kann es sich in den Ländern Europas um verschiedene Spielregeln handeln, die vor allem von einem Mannschafts- oder Einzelwettbewerb abhängen. In der Regel wird das Boßeln jedoch als Mannschaftssportart beschrieben und ausgeführt, welche auf festen Erdböden bis hin zu Straßen ausgeführt wird. Dazu wird in der Regel nur eine Kugel pro Mannschaft benötigt und unter Umständen ein Boßelstock -mit dem man die Kugeln aus Gräben in Waldgebieten herausholen kann. Ferner ist es Tradition einen Bollerwagen mit Getränken, einen Zettel und Stift mitzunehmen.

Die normalen Boßelregeln bei einem Mannschaftswettbewerb
Bei einem Mannschaftswettbewerb wird vorher eine genaue Strecke festgelegt. Diese kann sowohl aus normalen, asphaltierten Straßen als auch Erdböden bestehen und ist beim Boßeln in der Regel mehrere Kilometer lang, sodass ein Spiel längere Zeit andauert. Bei offiziellen Meisterschaften werden die Straßen für das Ausführen der Sportart sogar offiziell gesperrt. Beim Boßeln gibt es in der Regel zwei bis vier Mannschaften, die jeweils eine Boßelkugel besitzen. Dann versucht jeweils ein Spieler bei festgelegter Reihenfolge aus jeder Mannschaft die Kugel seines Teams möglichst weit wegzuboßeln. Das Team, dessen Kugel  näher am Startpunkt liegen bleibt, ist in der zweiten Runde als erstes dran. Sollte der zweite Spieler in der Reihenfolge beim zweiten Wurf die nächste Kugel nicht überholen können, so bekommt das andere Team jeweils einen Punkt. Dies wird auf einem Zettel vermerkt und aufgeschrieben. Am Ende kann man die Anzahl der Punkte zusammen zählen und errechnen welches Team besser geboßelt hat.

Die Boßelregeln bei einem Einzelwettbewerb
Bei einem Einzelwettbewerb können auch ganz andere Boßelregeln zum Einsatz kommen. Dort ist es so, dass zum Beispiel ein Spieler gewinnt, der eine vorher festgelegte Strecke mit möglichst wenigen Würfen absolviert hat. Andersrum ist derjenige Gewinner eines Einzelwettbewerbs, der beispielsweise auch bei vorher abgemachter Wurfzahl eine längere Strecke absolviert. Diese Regeln können auch in der Freizeit auf den Mannschaftssport übertragen werden. Dies ist in der Regel jedoch sehr langweilig, da die Teams nicht immer perfekt ausgeglichen werden. Bei gleicher Anzahl an benötigten Würfen für eine Strecke zählt die geworfene Weite nach der Ziellinie.