Boxsack selber füllen

Einen Boxsack füllen ist mit allem möglich, was der Haushalt hergibt, sofern es sich nicht um zerbrechliche Teile handelt.


Wer einen Boxsack kaufen will, kann zwischen verschiedenen Außenmaterialien wie Leder oder strapazierfähigem, waschbarem Stoff wählen. Boxsäcke eignen sich für jede Art des Boxens, wie z.B. Kick - oder Thaiboxen und für denjenigen, der sich mit boxen fit halten oder hin und wieder aufgestaute Wut am Boxsack loswerden will. Geliefert wird der Sack aus Transportgründen in der Regel leer, daher muss er noch befüllt werden.

Was gehört in den Boxsack?
Gerne wird der Boxsack auch als Sandsack bezeichnet, doch eine Füllung mit Sand ist nicht zwangsläufig nötig und im Privatbereich sogar ungünstig. Sand in den Sack zu füllen dauert lange und ist anstrengend, abgesehen von der zusätzlichen Sauerei. Zudem ist frisch gekaufter Sand meist feucht. Vor dem Einfüllen müsste er erst getrocknet werden, sonst schimmelt er im Sack und der Boxsack gleich mit, sodass am Ende alles in den Müll geworfen werden muss. Und wer möchte schon auf den zähen Trocknungsprozess warten? Ideal ist Stopfwolle, wie sie im Künstlerbedarf erhältlich ist. Außerdem ist sie teuer. Darum empfiehlt es sich zum Füllen eines Boxsacks alte Stoffe, Decken und Kissen zu verwenden. Das ist kostengünstig, schnell auszuwechseln und somit auch waschbar. Auch ausrangierte Kleidung ist ideal, Schnallen und große Knöpfe, vor allem solche aus Metall, sollten jedoch entfernt werden. Denn wer ohne Handschuhe oder nur mit elastischen Bändern boxt, könnte sonst um eine schmerzliche Erfahrung reicher werden.


Ein paar Tricks beachten
Mehr ist nicht nötig, um einem Boxsack die richtige Größe zu verleihen. Je fester gestopft und gepackt wird, desto schwerer und stabiler wird der Sack. Und das ist wichtig! Der Sack muss fest und prall sein. Es dürfen sich keine Löcher zwischen den hineingestopften Kissen, Decken oder Stoffen eingenistet haben. Denn dieses Vakuum kann zu Verletzungen führen!
Und dennoch: Einen Boxsack füllen geht ohne schweißtreibende Arbeit - die beginnt erst, nachdem er gepackt und aufgehängt wurde.