Viele Menschen sind gerade im alltäglichen Leben auf eine Brille angewiesen. Besonders ältere Menschen können auf ihre Sehhilfe nur schwer verzichten. Alternativen zum Nasenfahrrad sind Augenlaser-OPs oder Kontaktlinsen. Im Vergleich zur Brille sind beide Varianten erheblich teurer. Gerade bei einer Lasik Operation müssen die Patienten tief in die Tasche greifen. Allerdings hat sie den Vorteil, dass der weitere Kauf einer Brille, neuer Gläser oder Kontaktlinsen nicht in Angriff genommen werden muss.
Brille ist nicht gleich Brille
Wer sich eine neue Brille zulegt, muss auf verschiedene Faktoren achten, die den Preis der Brille beeinflussen. Zum einen wäre dies die Glasart, die sich der Kunde beim Optiker frei wählen kann. Eine grobe Unterscheidung bieten hier Gläser aus Kunststoff oder Glas. Eine Entspiegelung der Gläser verursacht weitere Kosten. Dazu kommt dann die Fassung, die je nach Hersteller und Qualität starken Preisschwankungen unterliegt.
Keine Kostenübernahme mehr
Viele Patienten der gesetzlichen Krankenkassen hoffen darauf, dass Sie von ihrer Krankenkasse eine Brillenzuzahlung erhalten. Dies ist erst recht der Fall, wenn die Brille vom Augenarzt verordnet wird.
Seit dem 1. Januar 2004 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen keine Kosten mehr für Sehhilfen oder Brillen. Davor wurden Kontaktlinsen und Gläser für verordnete Brillen von der gesetzlichen Krankenkasse noch bezuschusst. Die Brillenfassung und eventuelle Sonderausstattungen, wie beispielsweise Sportbügel, wurden von den Krankenkassen bereits vorher nicht übernommen.
Ausnahmefälle bei der Brillenzuzahlung
Ein Ausnahmefall, bei dem eine Brillenzuzahlung gewährt wird, sind Brillenträger, die auch mit der Brille nur über ein Sehvermögen von höchstens 30 Prozent verfügen. Eine weitere Ausnahme bilden Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren, bei denen das Auge noch wachstumsbedingten Veränderungen ausgesetzt ist. Die Begründung für eine Einstellung der Brillenzuzahlung bei Erwachsenen liegt laut Krankenkassen in der Vorhersagbarkeit des Brillenkaufs. Die Versorgung mit einer neuen Sehhilfe ist in einem regelmäßigen Abstand von mehreren Jahren erforderlich, sodass die neue Anschaffung planbar ist. Somit ist die finanzielle Belastung des Einzelnen zumutbar.
Brillenzusatzversicherung sinnvoll
Wer dennoch weiß, dass er öfter eine neue Brille braucht, sollte eine Brillen-Zusatzversicherung bei seiner Versicherung abschließen. Diese trägt dann bei Bedarf je nach Versicherungsgesellschaft einen Teil der Brille oder den Komplettpreis.