British Military Fitness - der Militärdrill aus Großbritannien

Schon nach den ersten Minuten British Military Fitness, wird der Faule ganz schnell fleißig.


Wer bislang eine eher geringe Neigung zu Sport hatte und eher durch Faulheit, als Konsequenz und Überwindung aufgefallen ist, der dürfte in British Military Fitness eine perfekte Möglichkeit finden, endlich einmal wirklich damit anzufangen, den Körper in Form zu bringen. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man eigentlich Sport treiben möchte, wenn auch der Wunsch bisher der Bequemlichkeit oder mangelndem Durchhaltevermögen unterlegen gewesen ist. Natürlich gibt es im Leben nichts umsonst – weder einen trainierten Körper, noch einen Drill Instructor, der einen unter Brüllen vorantreibt.

Ein Ex-Militär auf neuer Mission
Wer sich nun fragt, wie ein Fitnesstraining im Stile des Militärdrill aussieht, dem sei gesagt: Genauso, wie der Name es verspricht. Es lehnt sich tatsächlich sehr genau an das Fitnesstraining des britischen Militärs an, mit ebensolchem Umgangston und der typischen Härte. Der Erfinder der britischen Militär-Fitness, Robin Cope, ist selbstverständlich selbst beim Militär gewesen und weiß genau, wie es dort zugeht. Vor rund neun Jahren begann der Ex-Soldat mit den ersten wenigen Freiwilligen auf die ungewöhnliche Weise zu trainieren. Heute sieht man den Erfolg anhand der weit mehr als 7.000 begeisterten Anhänger, die sich an über 35 Standorten trainieren lassen.

Langweilige Fitnessstudios
Die Idee für diese besondere Art, Menschen zu Fitness zu verhelfen, kam Robin Cope, da er die Angebote der Fitnessstudios sehr langweilig fand. Die Weise, wie Soldaten beim Militär trainiert werden, dagegen fand er besser, da die Teilnehmer viel besser zu persönlichen Höchstleistungen und Durchhaltevermögen angetrieben werden und die Übungen einfach abwechslungsreicher sind. Das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe trägt sein Übriges dazu bei. Darüber hinaus sind die Übungen durchaus ein straffes, gutes, wenn auch sehr hartes Fitnesstraining, wie auch die Erfolge der Teilnehmer und die fortschreitende Verbreitung dieses Fitnesstrends zeigen.

Befehle von Ex-Soldaten
Als Trainer kommen für Cope selbstverständlich nur Ex-Soldaten in Frage. Ganz einfach deshalb, weil diese selbst jahrelange Erfahrung mit dieser Art Fitness und daher bessere Führungsqualitäten haben. Diese sind auch elementar für die British Military Fitness, denn selbstverständlich wird nach Befehl des Trainers geschuftet und auch einmal im Gleichschritt marschiert. Anschreien als Motivation ist das wohl deutlichste Merkmal, wenn auch dieses Training dennoch weniger streng abläuft, als beim Militär und laut Cope auch mit mehr Spaß verbunden ist. Die Teilnehmer werden in drei Leistungsgruppen eingeteilt: Anfänger, Fortgeschrittene und Fast-Profis, die ein entsprechend variierendes Training erhalten. Dieses findet immer im Freien und bei jedem Wetter statt. Es beinhaltet unter anderem Übungen, wie durch Schlamm robben, Liegestütze, über Hindernisse klettern, Sprint und Dauerlauf. Wer mit dieser ungewöhnlichen Art der Motivation zurecht kommt und einfach einen Zwang von Außen benötigt, wird hierbei sicherlich seinen Spaß haben.