Brotdiät

Wer sich für die Brotdiät entscheidet, darf pro Tag 1.200 bis 1.600 Kalorien zu sich nehmen. Hauptnahrungsbestandteil sind Getreideprodukte wie Brötchen, Brote oder Baguette.


Brot war bis in die 1950er Jahre hinein das Hauptnahrungsmittel schlechthin. Und tatsächlich spricht einiges für Brot: Es enthält neben Mineralstoffen und Vitaminen vor allem Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Mit einer gesunden und ausgewogenen Brotdiät lässt sich das Gewicht reduzieren, ohne das man deshalb unter Hungergefühl leiden muss.

Brot, Brot und Brot

  • Bei der Brotdiät werden 1.200 bis 1.600 Kalorien pro Tag konsumiert. Der Hauptbestandteil der täglich vier bis fünf Mahlzeiten sind Getreideprodukte wie Brot, Brötchen oder Baguette. 250 bis 300 Gramm sollten am Tag gegessen werden.
  • Dabei ist natursaures Vollkornbrot zu bevorzugen. Um Abwechslung in den Speiseplan zu bringen, können jedoch auch Misch-, Grau- und Weißbrotsorten verwendet werden. Wer bei der Zusammenstellung des Belags Kreativität beweist, kann sich so lecker und abwechslungsreich ernähren. 

Brotbelag nach Gusto und viel trinken

  • Für den Belag kann zwischen mageren Wurst- und Käsesorten gewählt werden. Auch mageres Fleisch, Fisch, Quark, Gemüse und Obst sind erlaubt. Auf Butter und Margarine sollte verzichtet werden - durch Halbfettprodukte lassen sich hier Kalorien einsparen. Nicht erlaubt sind Milch und Zucker.
  • Zusätzlich sollte bei dieser Diät viel getrunken werden. Auch hier sind kalorienarme Getränke zu bevorzugen: Brottrunk beispielsweise ist erhältlich im Lebensmittelhandel, Naturkostgeschäft oder Reformhaus und unterstützt die Verdauung und das Immunsystem. Tees und verdünnte Fruchtsäfte sorgen für ausreichend Flüssigkeitszufuhr.

Die Diät auch für Berufstätige

  • Die Brotdiät eignet sich gut für Berufstätige, da sich belegte Brote schnell zubereiten und mitnehmen lassen. Nicht geeignet ist sie dagegen für Senioren und Schwangere.
  • Wer ohnehin gern Brot isst, wird diese Diät gut durchhalten können, wer dagegen gern kocht, dem wird sie womöglich schnell langweilig werden.
  • Die Nachteile der Diät bestehen darin, dass keine dauerhafte Ernährungsumstellung angestrebt wird. Auch wird die Diät nicht mit Sport kombiniert, wodurch ein langfristiger Erfolg unwahrscheinlich ist.