Brustkrebs Vorsorge - rechtzeitig zur Mammografie

Die Brustkrebs Vorsorge erhöht die Heilungschancen maßgelblich. Selbstuntersuchungen und jährliche Vorsorgeuntersuchungen wie die Mammografie können dabei helfen, den Krebs in einem sehr frühen Stadium zu erkennen


Leider gehört der Brustkrebs zu den aggressivsten Krebsformen bei Frauen. Deswegen ist bei dieser Krebsart die Brustkrebs Vorsorge und Maßnahmen zur Früherkennung enorm wichtig, da diese die Heilungschance einer betroffenen Frau extrem steigern kann. Deswegen ist es wichtig, dass eine Frau ihre eigenen Brüste gut kennt, weiß, wie sie sich anfühlen und diese regelmäßig abtastet. Am besten empfiehlt es sich, seine Brüste einmal im Monat 10 Tage nach der Menstruation auf Knoten zu untersuchen. Denn gerade nach der Regel sind diese besonders weich und lassen sich besser untersuchen. Diese Form der Vorsorge ist wichtig, um Gewebsveränderungen, die gut ertastbar sind, so früh wie möglich zu erkennen.

Es muss nicht zwingend Brustkrebs sein
Sollten Sie einen Knoten in Ihrer Brust gefunden haben, muss es sich dabei nicht zwingend um Brustkrebs handeln. Es gibt eine Menge gutartiger Gewebsveränderungen in der Brust, bei denen es sich nicht um das gefürchtete Mammakarzinom handelt und die trotzdem eine Verhärtung des Gewebes hervorrufen. Dennoch sollten Sie bei einem solchen Befund Ihrer Selbstuntersuchung unverzüglich einen Termin bei Ihrem Gynäkologen machen, damit dieser eine Diagnose erstellen kann. Weißen Sie auf die Dringlichkeit Ihrer Angelegenheit hin, denn im Falle Brustkrebs gilt es keine Zeit zu verlieren. Nur ein Facharzt kann sich anhand einer Ultraschalluntersuchung, des sorgfältigen Abtastens der Gewebsveränderung und einer Mammografie, sprich einer Röntgenuntersuchung der Brust, ein erstes Bild machen, ob es sich hier um eine gutartige Veränderung oder ein Mammakarzinom handelt. Meist können die Ärzte im Falle der Gutartigkeit hier schon eine Entwarnung geben, allerdings kann erst eine Gewebsprobe wirklichen Aufschluss geben. Hierzu wird der Frau eine kleine Stanze in die Brust eingeführt, um an aus dem veränderten Gewebe ein Stück herauszuschneiden. Dies wird im Labor untersucht. Danach kann man eindeutig sagen, ob es sich hier um Brustkrebs handelt oder nicht.

Brustkrebs Vorsorge für Frauen ab 30
Neben der Selbstuntersuchung sollten Frauen ab 30 Jahren einmal im Jahr zu einer Vorsorgeuntersuchung gehen. Ab diesem Lebensalter werden die Kosten für eine solche Untersuchung von der Krankenkasse getragen. Bei der Vorsorgeuntersuchung werden sowohl die Brüste als auch die Achselhöhlen abgetastet. Bei einem auffälligen Befund empfiehlt sich eine Mammografie. Nicht zwingend muss in diesem Alter bei jeder Vorsorgeuntersuchung eine Röntgenaufnahme der Brust gemacht werden. Experten sind sich hierüber uneins. Da sich die Strahlenbelastung einer solchen Aufnahme allerdings in den letzten Jahren um ein Zehnfaches reduziert hat, sind die Röntgengeräte wesentlich strahlungsärmer geworden. Ab 40 Jahren allerdings wird jeder Frau eine Mammografie zur Früherkennung von Brustkrebs empfohlen. Zwischen 55 bis 69 Jahren sollte eine Untersuchung nur noch alle zwei Jahre erfolgen.