Holzarten erklärt: Buchenholz

Die Buche findet man in Mittel- und Südosteuropa. Buchenholz zählt zu den wichtigsten Holzarten in Deutschland.


Lateinischer Name: Fagus. Herkunft: Mittel- und Südosteuropa. 

Beschreibung von Farbe und Struktur

  • Der Splint und das Kernholz sind sich ähnlich. Das insgesamt schlichte Holz ist hellgrau mit blass gelblicher oder rötlicher Färbung. Mit der Zeit dunkelt Buchenholz nach. Es hat zahlreiche fein zerstreute Poren, die aber kaum sichtbar sind.

Weitere Informationen

  • Die Buche ist die wichtigste einheimische Laubholzart in Deutschland. Sie hat ein unverkennbares Äußeres mit einem glatten metallgrauen Stamm, wird bis zu 40 Meter hoch und hat gerade vollholzige, bis in eine Höhe von 15 Metern astfreie Stämme. 
  • Buchen können bis zu 300 Jahre alt werden. In Deutschland kommt die Buche in Ebenen und im Mittelgebirge vor, sie ist häufig Teil von Mischwäldern. 

Verwendung von Buchenholz

  • Buchenholz lässt sich sehr gut verarbeiten und wird daher gerne in der Möbelfabrikation eingesetzt. Seine Oberflächen lassen sich gut beizen und lackieren. Es wird als Massiv-, aber auch als Sperr-, Formsperr- und Formschichtholz verwendet. 
  • Bei der Herstellung von Stühlen ist Buchenholz das am meisten eingesetzte Holz, aber auch für den Innenausbau wird es häufig genutzt, weil es so hart und robust ist. So wird es beispielsweise für den Treppenbau und für Parkett- und Holzpflasterböden verwendet. Weitere Verwendungsmöglichkeiten: Spielzeug, Flügel, Furnier, Sitzmöbel, Schwellen, Wand- und Deckenbekleidung, Küchengeräte, Bürsten, Kämme, Werkbänke, Holzpflaster.