Buddhismus: Weg zum Glück oder Trend der Promis?

Der Buddhismus zieht nicht nur viele Stars wie Orlando Bloom oder Richard Gere an.


Ob Madonna, Richard Gere, Sharon Stone, Uma Thurman oder Orlando Bloom, sie alle sind nur ein paar von den vielen Hollywood Promis, die bereits den fernöstlichen Glauben angenommen haben. Wird der Buddhismus also zu einer Art neuem Trend, zur neuen Modereligion der Reichen und Schönen? Tatsächlich scheint der Buddhismus aber auch in der restlichen, westlichen Welt immer mehr Anhänger zu finden.

Wer war Buddha?
Buddha ist kein Eigenname, sondern bezeichnet einen Menschen, der eine Erleuchtung erfahren hat. Historisch betrachtet verlieh sich vor 2.500 Jahren ein Mann namens Siddharta Gautama in Nepal zum ersten Mal den Namen Buddha. Heute versteht man unter der Bezeichnung Buddha einen Menschen, der sich aus eigener Kraft vollkommen in seinem Geist entfaltet und somit Reinheit und Vollkommenheit erreicht hat.

Die Lehre
Der Buddhismus ist kein striktes Glaubenssystem, so wird auch kein Schöpfergott verehrt. Vielmehr zielen buddhistische Weisheiten auf die spirituelle Entwicklung des Menschen ab, was bedeutet, dass er ein tiefes, inneres Verstehen für die Natur des Lebens anstrebt, um mit dieser in Einklang zu leben. Hauptziel ist „die Erleuchtung“ oder „das Erwachen“ (Bodhi), mit welchem man aus dem ewigen Kreislauf des Lebens (Geburt und Wiedergeburt) ausbricht und das Nirvana, „das Verlöschen“, erreicht und somit endgültiges Bewusstsein von Weisheit und Mitgefühl erlangt.
In der Überzeugung davon, dass nichts von Dauer und alles veränderlich ist, richtet sich der Buddhismus an alle Menschen, egal welcher Nationalität oder welchen Geschlechts.

Buddhismus - Lehre des Glücks?
Ein Grund für den stetigen Zuwachs an Buddhisten mag vielleicht darin liegen, dass buddhistische Weisheiten viele praktische Methoden beinhalten (wie zum Beispiel Meditation), die es den Menschen ermöglichen, sich zu verändern, zu reflektieren, verantwortungsvoll zu handeln und harmonisch miteinander zu leben und die es somit schaffen, ihr Leben positiv zu beeinflussen.
Nicht zuletzt ist es das buddhistische Dogma von Toleranz, Gewaltlosigkeit, Glaube an das unerschöpfliche Potenzial des Menschen und der Glaube an Freiheit, das viele Menschen dazu bewegt, sich den buddhistischen Lehren anzuschließen.