Bügeleisen Test: Das richtige Bügeleisen finden

Wir erzählen Ihnen Wissenswertes über Bügeleisen und wie Sie mit einem einfachen Bügeleisen Test das perfekte Eisen für sich finden.


Lange her sind die Zeiten, in denen Bügeleisen so schwer waren, dass man sie kaum anheben konnte. Heute gleichen viele Modelle perfekt konstruierten Wundermaschinen, die Bügeln zu einem Kinderspiel machen. Sicher sind sie obendrein, wenn sie überhitzen, schalten sie sich automatisch ab. Manche Hausfrau mag jedoch bemängeln, dass man noch selbst bügeln muss. Wir erzählen Ihnen Wissenswertes über Bügeleisen und wie Sie mit einem einfachen Bügeleisen Test das perfekte Eisen für sich finden.

Kurze Geschichte des Bügeleisens
Das allererste Bügeleisen gab es vermutlich im 15. Jahrhundert. Damals gab es noch kein handliches Gerät, das Arbeitsmaterial bestand aus einer massiven Metallplatte mit Griff, die auf der heißen Ofenplatte erhitzt werden musste. Später gab es innen hohle Plätteisen, in die eiserne erhitzte Platten hineingeschoben wurden. Ein Beispiel hierfür ist die Ochsenzunge. Die ersten elektrischen Modelle gab es bereits um 1880 herum.

Vergleichen Sie!
Wenn Sie sich nun ein neues Bügeleisen zulegen wollen, nehmen Sie nicht gleich das erstbeste. Achten Sie darauf, dass es Ihren Ansprüchen angepasst ist. Machen Sie den Bügeleisen Test und achten Sie auf folgende Kriterien:
 

  • Wattzahl
  • Größe des Wassertanks
  • Maximaler Dampfausstoß
  • Material der Sohle
  • Gewicht des Bügeleisens
  • Länge des Kabels
  • Verteilung und Anzahl der Dampfdüsen

Wattzahl
Die Wattzahl hängt eng mit der Heizleistung zusammen. Umso höher die Wattzahl ist, umso schneller wird sich das Bügeleisen aufheizen. Billigere Modelle haben meist etwa 1500 Watt, während preisintensivere Eisen schonmal bis zu 3000 Watt aufweisen können.

Dampffunktion
Etwa 90 Prozent aller Bügeleisen, die heute über die Ladentische gehen, haben eine eingebaute Dampffunktion. Diese erleichtert das Bügen enorm, denn das Kleidungsstück musss nicht mehr ständig von Hand mit Wasser eingesprüht werden. Achten Sie auf die Dampfmengenregulierung. Ist diese vorhanden, kann die Menge des abgegeben Dampfs – je nach Material – selbst verändert werden. Wichtig ist außerdem, dass die Dampfdüsen gleichmäßig auf der ganzen Sohle verteilt sind, damit der Dampf auch überall hinkommt. Die Düsen sollten bis in die Spitze reichen. Bei Dampfbügeleisen spielt auch die sogenannte Tropfensperre eine bedeutende Rolle. Da Dampf erst bei 130 Grad entsteht, könnten sich bei niedrigeren Temperaturen Wassertröpfchen aus dem Gerät lösen und auf die Wäsche gelangen. Besagte Sperre verhindert das.

Wassertank
Achten Sie beim Wassertank auf die Größe und die Einfüllöffnung. Ideal ist er abnehmbar, sodass er unter dem Wasserhahn befüllt werden kann.

Sohle
Bügeleisen können entweder eine beschichtete Sohle, eine solche aus Edelstahl oder aus nichtrostendem Stahl (Inox) aufweisen. Allein Ihr Geschmack muss hier entscheiden. Einziger Nachteil beschichteter Sohlen: Sie können nach längerem Gebrauch Schmierspuren hinterlassen.
Damit Sie mit dem Bügeleisen auch optimal arbeiten können, sollte es leicht sein und über ein ausreichend langes Kabel verfügen.

Regelmäßige Reinigung
Bewahren Sie Ihr Bügeleisen am besten im Schrank auf, da es dort nicht einstauben kann. Nach Gebrauch sollte die Sohle feucht abgewischt werden, bei Verschmutzungen kann Essigwasser oder ein Spezialreiniger zum Einsatz kommen. Hat sich Rost gebildet, kann dieser mit einer Kerze und Salz entfernt werden.