Bürstenmassage: Sanft kreisend den Kreislauf anregen

Eine Bürstenmassage peelt, entspannt und regt den Kreislauf an. Das Beste: Man kann sie selbst bei sich zuhause durchführen.


Der Trend im Wellnessbereich geht zu immer ausgefalleneren Methoden der Entspannung, jedoch sollte man auch klassische Formen nicht völlig vergessen. Zu diesen traditionellen Methoden, den Körper sanft zu stimulieren und Verspannungen zu lösen, gehört die Bürstenmassage, bei der Haut und Kreislauf durch kreisende Bewegungen angeregt werden.

Bürste oder Naturschwamm?
Zwar hat die Bürstenmassage ihren Namen vom gleichnamigen Massagegerät erhalten, es eignen sich jedoch auch andere Materialien aus rauem Naturfasergewebe, etwa Hanf-, Sisal- oder Luffaschwämme. Sie alle können entweder in trockenem oder feuchtem Zustand eingesetzt werden. Entscheidet man sich dennoch für die klassische Bürste, sollte diese so ausgesucht werden, dass sie auf die persönliche Hautsensibilität abgestimmt ist. Geeignete Bürsten enthalten nur Naturhaar, das sehr weich und angenehm auf der Haut ist. Dennoch muss sie zielgerichtet und fachkundig eingesetzt werden, um keine Verletzungen hervorzurufen. Es darf grundsätzlich nur wenig Druck ausgeübt werden.
Um die Wirkung der Bürste zu verstärken, kann zusätzlich ätherisches Öl eingesetzt werden.

Vielfältige Wirkungen
So eine Bürstenmassage hat mehr positive Effekte als man meinen möchte. Neben der entspannenden Wirkung, löst sie Verspannungen und verkrampfte Muskeln. Durch die kreisenden Bewegungen wird das vegetative Nervensystem beruhigt, eine gestresste Seele kommt zur Ruhe. Doch auch die Gesundheit profitiert: Die Durchblutung wird gefördert und der Kreislauf läuft auf Hochtouren, was sich auch an einer leicht geröteten Haut ablesen lässt. Auch für Kosmetikanwendungen ist eine Bürstenmassage ideal. Durch die kreisenden Bewegungen entsteht ein peelender Effekt. Die Haut wird von toten Hautschüppchen berfreit und sanft gereinigt. Manche schwören gar auf Bürsten, wenn es um die Bekämpfung von Cellulite geht. Hierbei sind die Wirkungen aber eher gewünschter als tatsächlicher Natur.

Massage zuhause selbst durchführen
Wer Geld sparen möchte, kann eine Bürstenmassage auch ganz leicht zuhause durchführen. Hierfür beginnen Sie an dem Bereich, der am weitesten vom Herz entfernt ist – der Fußsohle. Von hier aus arbeiten Sie sich in kreisförmigen Bewegungen langsam bis zur Herzregion vor. Bei den Beinen massieren Sie zunächst die Außen- und dann die Innenseite. Fahren Sie anschließend mit den oberen Gliedmaßen, das heißt Armen und Händen, fort. Auch hier starten Sie auf der rechten Seite. Arbeiten Sie sich bis zu den Schultern vor und massieren Sie dann die Brust, von oben nach unten. Für den Rücken benötigen Sie Hilfe. Auch er wird in kleinen, massierenden Bewegungen angeregt. Wichtig ist, dass Sie an jeder Körperstelle denselben Druck ausüben.