Sehr verbreitete Esstörung, bei welcher der Patient zwischen extremen Essanfällen und direkt anschließendem mit Absicht herbeigeführtem Erbrechen pendelt. Wurde relativ spät erst – 1980 - gegen die Magersucht (Anorexie) abgegrenzt und betrifft in erster Linie Frauen zwischen 15 und 30. Neben etlichen anderen Problemen führt Bulimie durch die überdurchschnittlich häufig in den Mund gelangende Säure des Magens und die oft übertriebene, zur Beseitigung des üblen Geruches gedachte anschließende Mundhygiene auch zu einem Verlust der Zahnhartsubstanz. ,Leider werden die Zähne durch all das immer hässlicher, was die ohnehin massive psychische Belastung bei den Betroffenen noch erhöht. Des weiteren kommt es im Mundbereich zu Zahnerosionen, Speicheldrüsenschwellung und trockenen, rissigen Lippen.
Eine krankhaft gesteigerte Nahrungsaufnahme nennt man Polyphagie.