Bumerangferse stricken: so geht's

Das Bumerangferse stricken geht ganz einfach und schnell von der Hand und stellt somit eine beliebte Alternative zur klassischen Ferse dar.


Die Bumerangferse ist auch als Jojoferse und Turboferse bekannt, wobei letzterer Name wohl am besten ihre besondere Eigenschaft beschreibt: Sie ist schnell und einfach zu stricken und stellt eine perfekte Alternative zur klassischen Ferse dar – somit ist das Bumerangferse stricken auch für Strickanfänger bestens geeignet.

Eine Bumerangferse stricken: Teil Eins

  • Will man eine Bumerangferse stricken, so beginnt man genau wie bei der klassischen – man lässt zwei Nadeln ruhen und arbeitet nur mit Nadel eins und vier. Als Orientierungshilfe dient der Anschlagsfaden. Mit den besagten beiden Nadeln strickt man nun die erste Reihe rechts und wendet das ganze danach um die Rückreihe links zu stricken. Dies macht man um das Muster beizubehalten.
  • Am Beginn der ersten Rückreihe kommt nun auch schon der eigentliche Clou der Bumerangferse – die Doppel- oder Wickelmasche. Hierzu kommt der Faden vor die Masche, danach wird die Masche wie zum Rechtsstricken abgehoben – der Faden wird hier ganz fest nach hinten angezogen, damit später keine Lücke im Socken zu sehen ist – und dann wird die Reihe normal links zu Ende gestrickt.
  • Ist die Reihe fertiggestrickt wird der Socken wieder gewendet und es folgt erneut eine Doppelmasche und darauf wird die Reihe normal weitergestrickt bis zur Wickelmasche. Diese wird nicht abgestrickt sondern der Socken wird gewendet um die nächste Reihe zu stricken, wieder mit einer Wickelmasche beginnend. Durch dieses System verkürzen sich die zu strickenden Reihen jeweils um eine Masche links beziehungsweise rechts.
  • Man wiederholt den Vorgang so lange, bis sich die Ausgangsmaschen dreigeteilt haben, also je links, rechts und in der Mitte ein Drittel der ursprünglichen Maschenzahl sind. Hat man also zu Beginn des Sockens 15 Maschen pro Nadel angeschlagen, so beginnt man die Ferse mit 30 Nadeln, da ja Nadel eins und vier zusammengelegt werden. Nun müssen sich rechts und links 10 Doppelmaschen befinden und in der Mitte bleiben 10 Einzelmaschen.
  • Ist dies geschafft, werden zwei Reihen normale rechte Maschen über die gesamten Nadeln, sprich Runden, gestrickt, wobei die Wickelmaschen ganz normal wie Einzelmaschen behandelt werden. Damit ist die erste Hälfte des Bumerangferse Strickens geschafft.

Bumernagferse stricken: Teil Zwei

  • Der Ausgangspunkt ist wieder die Nadel, mit der die Ferse begonnen wurde. Nun werden die Wickelmaschen von innen nach außen gestrickt. Dazu strickt man zuerst zwei Drittel der Maschen ab – nach oben erwähntem Beispiel wären das 20 Maschen – und wendet dann die Nadel um die nächste Reihe mit einer Wickelmasche zu beginnen und dann links bis weiterzustricken, bis noch 10 Maschen auf der Nadel übrig sind.
  • Danach wird wieder gewendet und mit einer Doppelmasche begonnen, und die Reihe bis eine Masche über die Wickelmasche abgestrickt, die dann wie eine normale Masche mitgestrickt wird. Danach wird wieder gewendet und der Vorgang wiederholt, bis alle Maschen nach außen abgestrickt sind und an beiden Enden je eine Doppelmasche vorhanden ist, welche wieder als eine Masche gestrickt wird. Nun ist das Bumerangferse Stricken schon beendet und es wird in Runden weitergestrickt.