Mit einem geeigneten Konverter lassen sich die Bup-, IFO- und Vob-Dateien zusammenfügen und in AVI umwandeln.
Die Stuktur einer DVD-Datei setzt sich aus dem Audio_TS und dem Video_TS Ordner zusammen. Das Audio_TS Verzeichnis ist dabei für die Kompatibilität mit einer DVD-Audio zuständig. Der Video_TS Ordner hingegen, soll hier bezüglich seiner Struktur genauer beschrieben werden. Er setzt sich aus den drei Dateitypen Bup, IFO und Vob zusammen. Dabei sind vor allen Dingen die Vob-Dateien von entscheidender Bedeutung, da sie die unmittelbaren Video-Objekte für das Titel-Menü enthalten. Die Bup- und IFO Dateien sind weniger relevant, tragen jedoch auch ihren Teil zu einem DVD-Video bei. IFOs sind für den Aufbau, die Navigation und für die Wiedergabe zuständig und Bups dienen lediglich als Backup-Datei.
Bup, IFO und Vob Dateien zusammenfügen und in AVI umwandeln
- Mittels Konvertierung lassen sich Bup-, IFO- und Vob-Dateien als AVI zusammenfassen. Die Abkürzung AVI steht für „Audio Video Interleave“ und bedeutet, dass Audio- und Videodateien in einer Datei gespeichert werden. Es ist eines der am weitesten verbreitetsten Videoformate und wird sowohl von den meisten Multimediaplayern als auch von vielen DVD Playern abgespielt. Qualitativ hochwertige Konverter sind nicht nur kostenpflichtig zu erhalten, sondern – ganz im Gegenteil – meist kostenlos.
Konvertierung in AVI als Beispiel am AVS Video Konverter.
- Im Internet gibt es eine relativ große Auswahl an Konvertern, die verschiedenste Seiten kostenlos anbieten. Einer der bekanntesten ist der „AVS Video Converter“. Mit ihm ist es natürlich möglich Bup-, IFO- und Vob-Dateien in AVI umzuwandeln, aber das Angebot dieses Konverters ist noch viel größer.
- Es lässt sich eigentlich in alle gängigen Videoformate konvertieren und auch von fast allen gängigen Videoformaten in wiederum andere konvertieren. Die Funktionsweise ist dabei relativ einfach und schnell zu verstehen. Man muss lediglich den Ausgabeordner der vollständig konvertierten Datei eintragen, im Anschluss das Format der Ausgabedatei festlegen (in diesem Fall AVI) und zum Schuss sollte man dann noch die zu konvertierende Datei angeben.
- In diesem Fall würde das bedeuten, alle Bup-, IFO- und Vob-Dateien einzugeben, die das Programm dann automatisch zu einer Datei, dem DVD-Video, zusammenfasst. Natürlich sind noch etliche optionale Einstellungen möglich wie zum Beispiel Qualität der Ausgabedatei. Jedoch sind Änderungen daran nicht zwingend notwendig.
- Nachdem diese Prozedur durchgeführt wurde, muss nur noch, durch einen Klick auf den Konvertierungsbutton, der Vorgang gestartet werden. Je nach Größe der Eingabedatei und Qualitätseinstellung der Ausgabedatei, nimmt der Vorgang eine gewisse Zeit in Anspruch.
Fazit
- Aufgrund der einfache Handhabe empfiehlt sich zum Konvertieren allgemein und auch ganz speziell von Bup-, IFO- und Vob- Dateien in AVi, der vorgestellte Konverter. Es gibt noch weitere empfehlenswerte Konverter, wie zum Beispiel der „Xilisoft Video Converter“, der nach demselben Prinzip funktioniert wie der „AVS Video Converter“.