Burn Out Symptome - Warnzeichen des Körpers

Die Burn Out Symptome können unter anderem Unruhe und der Rückzug aus der Gesellschaft sein.


Der Verlauf der Krankheit ist schleichend und wird bei vielen Patienten erst dann diagnostiziert, wenn der „Kollaps“ bereits passiert ist. Erste Burn Out Symptome sind der Mangel an innerer Begeisterung und das Schwinden der eigenen Arbeitskraft. Der damit verbundene enorme Stress lässt die Betroffenen auch nicht mehr spüren, wann sein Körper an die Grenzen kommt.

 

Anzeichen

Die nervliche Anspannung, verursacht durch die erhöhte Ausschüttung des Stresshormons Kortisol, ist zu hoch. Die Menschen kommen nicht mehr zur Ruhe. In diesem Stadium beginnt der Körper, sich selbst zu vergiften. Durch die erhöhte Produktion des Stresshormons Kortisol in der Nebennierenrinde beginnt der zerstörerische Prozess des Organismus. Bereits jetzt kann ein erfahrener Arzt anhand einer Blutuntersuchung die Gefahr eines drohenden Burn Out Syndroms erkennen. Denn anhand des Blutbilds ist zu erkennen, dass die Blutzellen den Sauerstoff nicht mehr in ausreichender Menge transportieren können. Dies führt zu der ständigen Müdigkeit und den enormen Erschöpfungszuständen, gegen die die Betroffenen zu kämpfen haben. Doch anstatt sich eine Pause zu gönnen, versuchen die meisten „durchzuhalten“. Durch diesen ungesunden Ehrgeiz kommt es zu weiteren Stresssituationen, die weitere verheerende Auswirkungen auf den Körper haben. Da bei Männern das Kortisol die Testosteronbildung in den Hoden hemmt, kommt es zu einer Reduzierung des sexuellen Lustempfindens. Nicht selten leidet dann auch das Liebesleben unter der ständigen Stresssituation. Die Burn Out Symptome des Körpers sind eindeutig, werden aber ignoriert.

 

Falsche Freunde
Wer allerdings Entspannung in Zigaretten und neue Energie durch den Verzehr von Süßigkeiten sucht, schadet seinem Körper noch zusätzlich. Denn statt der notwendigen Ruhe, die die Leistungsfähigkeit des gesamten Organismus wiederherstellen soll, passiert genau das Gegenteil. Noch mehr Kortisol wird gebildet und Wirkung der erhöhten Konzentration des Stresshormons zeigt sich auch in der Bauchspeicheldrüse. Es kommt zu Magenbeschwerden.

 

Auswirkung des Kortisols auf die Serotoninbildung
Kortisol ist aber auch ein Serotoninkiller und hemmt damit die Bildung des Glückshormons maßgeblich. Die Lebensfreude schwindet immer mehr. Gerade Menschen, die sich an ihrer eigenen Leistung, sogenannte Siegertypen selbst messen, gelten als besonders gefährdet. Sie können sehr viele körperliche Warnsignale verdrängen, da sie sich voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren.

 

System Overload
Und längst hat im Körper ein Teufelskreislauf begonnen, der unaufhaltsam weiter Richtung emotionalen Abgrund steuert. Zum Zusammenbruch kommt es dann, wenn das Kortisol bis in die sensibelsten Bereiche des Gehirns vordringt. Dort angekommen verursacht es eine Blockade der Synapsen. Die blitzschnelle Übertragung unserer Gedanken ist dadurch stark gehemmt. Die Gehirnleistung ist damit stark reduziert. Es kommt nun zum eigentlichen Burn Out. Nur viel Ruhe, eine eiweißreiche Ernährung und Bewegung können dazu führen, dass das Kortisol an den Synapsen wieder abgebaut wird. Dies ist der erste Schritt, damit sich der Körper wieder komplett regenerieren kann.