Burnout Kuren - So bekommen Sie die Kur

Durch körperliche und psychische Belastungen erkranken immer mehr Menschen am Burn-out-Syndrom, welches in der Regel nur durch Burnout Kuren effektiv geheilt werden kann.


Das Burn-out-Syndrom entsteht vor allem durch eine chronische körperliche und psychische Belastung, die zu einer kompletten Erschöpfung auf körperlicher und emotionaler Ebene führt. Betroffenen fehlt die Kraft, ihren Alltag und ihren Beruf zu bewältigen und oft wird auch die Betreuung und Versorgung der Kinder zu einer unlösbaren Aufgabe. Der einzige Ausweg aus dieser Erschöpfung und den Depressionen, die diese Krankheit oft mit sich bringt, sind sogenannte Burnout Kuren.

Wie bekommt man solche Kuren?
Burnout Kuren aus eigener Tasche zu finanzieren ist in der Regel nicht möglich. Daher kann man bei seiner Krankenkasse einen Antrag für eine Kur stellen, sodass der Großteil der Kosten von der Krankenkasse getragen wird und man sich selbst nur noch anteilig beteiligen muss. Damit ein derartiger Antrag genehmigt wird, muss ein ärztliches Attest vorliegen, in welchem die Erkrankung mit allen aufgetretenen Symptomen genau vermerkt ist. Vor allem, wenn dieses Attest von einem Psychologen ausgestellt wurde, werden Burnout Kuren in der Regel genehmigt. Des Weiteren muss man nachweisen können, dass man es zeitlich und organisatorisch nicht schaffen kann, entsprechende Behandlungsmaßnahmen vor Ort in Anspruch zu nehmen, auf welche Krankenkassen gerne verweisen, um keine Burnout Kur bezahlen zu müssen. Außerdem ist es ratsam, den Antrag auf eine Kur von einem Arzt stellen zu lassen, anstatt selbst Kontakt mit der Krankenkasse aufzunehmen. So weiß die Krankenkasse sofort, dass die Kur aus medizinischer Sicht erforderlich ist, und wird sie in der Regel auch genehmigen.

Wie wird Betroffenen während Burnout Kuren geholfen?
Burnout Kuren helfen vor allem dadurch, dass der Betroffene wieder lernt, sich zu entspannen und abzuschalten. Dies kann zum Beispiel durch autogenes Training oder Sportprogramme erzielt werden. Doch auch Therapiegespräche in Einzel- und Gruppensitzungen gehören zu einer Burnout Kur. Während dieser Gespräche wird mit dem Betroffenen analysiert, wie der Alltag umstrukturiert werden sollte, um dem Leistungsdruck standhalten zu können. Zusätzlich bekommt man während solcher Kuren ein positives Bild vom Alltag vermittelt, welches in Folge der Erkrankung oft ins Negative gewandelt wurde, und erlernt Möglichkeiten, mit Stresssituationen und Leistungsdruck umzugehen. Nach derartigen Kuren sollte man aber keinesfalls sofort wieder in den Alltag einsteigen. In den ersten zwei Wochen nach Burnout Kuren sollte man sich krankschreiben lassen, um Schritt für Schritt wieder in den Alltag einzusteigen.