Carcinochrom-Reaktion

Be der Carcinochrom-Reaktion werden bestimmte Eiweißbestandteile im Blut aufgespürt, um so Krebs rechtzetig erkennnen zu können. Entwickelt wurde diese Methode vom Chemiker Dr. J. Gutschmidt.


Die Carcinochrom-Reaktion ist eine Urinuntersuchung im Rahmen der Krebsfrüherkennung und Krebsprävention. Der Chemiker Dr. J. Gutschmidt stieß bei seinen medizinischen Forschungen immer wieder auf literarische Verweise zu „schwerdialysierbaren Eiweißabkömmlingen“ im Urin von Tumorpatienten. Um Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen, entwickelte er ein Verfahren um ebendiese Abbauprodukte nachzuweisen. 

  

Durchführung:
Dem Harn des Patienten wird eine Carcinochrom-Reagenz zugefügt, welche die aus der Krebszelle stammenden Eiweißbruchstücke in einer Farbreaktion nachweist.
 
Wirkung:
Mithilfe der Carcinochrom-Reaktion kann eine gestörte Zellatmung frühzeitig erkannt und einer Weiterentwicklung bis zum bösartigen Tumor entgegen gewirkt werden.