Chronisches Erschöpfungssyndrom: Immer müde und erschöpft

Ein chronisches Erschöpfungssyndrom ist mittlerweile eine anerkannte Krankheit, die immer mehr Menschen trifft und gegen die es noch keine eindeutige Therapie gibt.


Das chronische Erschöpfungssyndrom nimmt mehr und mehr in der Gesellschaft zu. Deutlich wird dies auch dadurch, dass zum Beispiel vermehrt Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, sich zu dieser Krankheit bekennen. Chronisches Erschöpfungssyndrom ist somit keine Seltenheit, sondern tritt immer häufiger auf.

Viele Symptome – eine Krankheit 

In vielen Fällen tritt die Krankheit schleichend auf, sodass die Betroffenen nicht bemerken worunter sie leiden. Das chronische Erschöpfungssyndrom zeigt sich beispielsweise dadurch, dass man ständig müde und erschöpft ist. Hierbei handelt es sich um eine regelrecht körperliche sowie geistige Lähmung. Oft fällt es den Betroffenen sogar schwer, morgens aus dem Bett zu kommen. Es können zudem weitere Symptome dazukommen, wie etwa Hals- und Kopfschmerzen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Doch auch Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sind keine Seltenheit. Während bei einem 'normalen' Menschen ein bis zwei Nächte zum Ausschlafen und Erholen ausreichen, ist dies für die Betroffenen nicht der Fall. Die Betroffenen leiden unter Schlafstörungen und haben keinen erholsamen Schlaf. Oft sind zudem die Lymphknoten sehr empfindlich und jede kleine Anstrengung kann zu einem regelrechten Kraftakt werden. In einigen Fällen wird auch davon berichtet, dass die Krankheit ganz plötzlich, zum Beispiel nach einer Grippe, auftreten kann. Sollten sich die oben genannten Symptome einstellen, ist ein Arztbesuch dringend notwendig. Allerdings wird dies in der Regel zunächst als nicht notwendig eingestuft, da schließlich jeder einmal erschöpft ist. Einige Labore bieten mittlerweile einfache Speicheltests an um festzustellen ob es sich um CFS handelt (zB. www.verisana.de)

Behandlung des chronischen Erschöpfungssyndroms

Das chronische Erschöpfungssyndrom ist mittlerweile als Krankheit anerkannt. Allerdings fehlt, trotz eingehender Forschungen, immer noch eine allgemeingültige Therapie. Da es hier kein Allheilmittel gibt, orientiert sich derzeit jede Therapie an den hauptsächlichen Symptomen des Patienten. So kann es beispielsweise der Fall sein, dass man bei Kopfschmerzen ein dementsprechendes Schmerzmittel erhält. Des Weiteren wird oftmals zu einer Therapie geraten. Generell wird ein chronisches Erschöpfungssyndrom mit viel Belastung sowie Aktivität 'bekämpft'. Leicht ist dies in der Regel aber nicht, da dies dem Betroffenen unheimlich schwerfällt. Allerdings sollte hier darauf geachtet werden, dass trotz aller Schwerfälligkeit kein Bewegungsmangel eintritt, denn dies kann das Syndrom noch verstärken. Wer sich nicht sicher ist, ob ein chronisches Erschöpfungssyndrom vorliegt, sollte sich am besten von mehreren Ärzten untersuchen lassen, um mehrere Meinungen diverser Fachleute zu erhalten. Diese werden dann ebenfalls versuchen, geeigneten Therapiemaßnahmen zu finden. Hier werden dann oft unterschiedliche Alternativen ausprobiert, um zu sehen, was bei dem jeweiligen Patienten am besten anschlägt. So kann ein chronisches Erschöpfungssyndrom bei den Betroffenen durchaus auf verschiedenen Wegen bekämpft werden.